Vorsichtige Entwarnung bei Paul Vinzens | Weiden24

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vor 2 Tagen
Paul Vinzens (Zweiter von links) von den Blue Devils Weiden musste kurz vor Schluss mit der Trage vom Eis gebracht werden. (Bild: Werner Moller)
Paul Vinzens (Zweiter von links) von den Blue Devils Weiden musste kurz vor Schluss mit der Trage vom Eis gebracht werden. (Bild: Werner Moller)
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Paul Vinzens (Zweiter von links) von den Blue Devils Weiden musste kurz vor Schluss mit der Trage vom Eis gebracht werden. (Bild: Werner Moller)

Vorsichtige Entwarnung bei Paul Vinzens

Bei der Heimniederlage gegen den EV Landshut musste Paul Vinzens von den Blue Devils Weiden nach einem Kopftreffer mit der Trage vom Eis gebracht werden und verbrachte anschließend die Nacht im Krankenhaus.

Es war der Schreckmoment des Sonntagabends in der Weidener Hans-Schröpf-Arena: Kurz vor Ende der Partie gegen den EV Landshut bekam Weidens Youngster Paul Vinzens den Puck unglücklich unter den Helm gegen den Kopf und blieb auf dem Eis liegen. Die Teamkollegen kümmerten sich umgehend um den 20-Jährigen, Physio und Arzt eilten sofort aufs Eis. Zunächst konnte Vinzens noch aufstehen und ein paar Schritte machen, ehe ihm der Kreislauf versagte. Es folgte der Abtransport im Liegen auf der Trage.

Bei der Pressekonferenz gab Weidens Trainer Sebastian Buchwieser aber vorsichtig Entwarnung: „So kurz nach dem Spiel ist das immer schwierig, aber es schaut jetzt nicht allzu schlimm aus.“ Zur Kontrolle und als Vorsichtsmaßnahme kam Vinzens dennoch ins Weidener Klinikum, wo er auch die Nacht über blieb, wie der Verein am Montag in den Sozialen Medien vermeldete. „Die gute Nachricht: Er konnte es heute wieder verlassen“, hieß es in dem Statement.

Ob Vinzens den Blue Devils bei dem anstehenden Spiele-Dreierpack daheim gegen die Eisbären Regensburg (Freitag, 16. Januar), in Bietigheim bei den Steelers (Sonntag, 18. Januar) sowie bei der Düsseldorfer EG (Dienstag, 20. Januar) zur Verfügung stehen wird, wird sich erst im Laufe der Woche zeigen. Am Dienstag plagte sich der Youngster zwar noch mit einem Brummschädel herum, mit einem längeren Ausfall rechnet man im Verein aber nicht.

Das ehemals überfüllte Lazarett der Weidener bevölkern aktuell noch fünf Akteure, wobei die Rückkehr von Maximilian Kolb und Calvin Pokorny ins Spieltagsaufgebot täglich näher rückt. Anders sieht es beim Trio Tomas Rubes, Vladislav Filin und Nick Jermain aus, für dieses Trio ist die Spielzeit 2025/26 aller Voraussicht nach bereits beendet. Bei der 4:5-Heimniederlage am Sonntag gegen den EV Landshut musste zudem Zach Tsekos auf der Tribüne Platz nehmen.

Tyler Ward, Tommy Muck, Alex-Olivier Voyer und Michael McNiven besetzten die vier zulässigen Kaderplätze für Kontingentspieler, da war für den Kanadier Tsekos schlicht kein Platz mehr im Aufgebot. Wann immer sich Trainer Buchwieser in Zukunft dafür entscheidet, Michael McNiven ins Tor zu stellen, bedeutet dies gleichzeitig, dass für einen der zur Verfügung stehenden Kontis ohne deutschen Pass kein Platz im Spieltagskader sein wird.

 
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