Herber Rückschlag im Kampf um Pre-Playoffs: Blue Devils unterliegen Bietigheim | Weiden24

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vor 2 Stunden
Michael McNiven (Mitte) und die Blue Devils Weiden haben das Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers an Sonntagabend mit 2:5 verloren.  (Bild: Tobias Neubert)
Michael McNiven (Mitte) und die Blue Devils Weiden haben das Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers an Sonntagabend mit 2:5 verloren. (Bild: Tobias Neubert)
Michael McNiven (Mitte) und die Blue Devils Weiden haben das Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers an Sonntagabend mit 2:5 verloren. (Bild: Tobias Neubert)
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Michael McNiven (Mitte) und die Blue Devils Weiden haben das Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers an Sonntagabend mit 2:5 verloren. (Bild: Tobias Neubert)

Herber Rückschlag im Kampf um Pre-Playoffs: Blue Devils unterliegen Bietigheim

Die Blue Devils Weiden gleichen am Sonntagabend zweimal aus, müssen sich den Bietigheim Steelers am Ende aber mit 2:5 geschlagen geben. Vor allem im Schlussdrittel fehlt den Weidenern die Durchschlagskraft.

Die Blue Devils Weiden haben am Sonntagabend in der DEL2 vor 1767 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena mit 2:5 gegen die Bietigheim Steelers verloren. Beim Heimdebüt von Devils-Trainer Alan Letang machte die Mannschaft gegen den Tabellenfünften zwar ein ordentliches Spiel, egalisierte zweimal einen Rückstand, konnte am Ende aber nichts Zählbares mitnehmen. Durch den Sieg der Eispiraten Crimmitschau ist der rettende zehnte Platz damit nun sieben Punkte entfernt.

Im Vergleich zum Oberpfalz-Derby bei den Eisbären Regensburg musste Letang auf Angreifer Zach Tsekos verzichten, ansonsten blieb die Aufstellung unverändert. Im Tor stand erneut Michael McNiven, während Connor McLeod als Backup fungierte. In der ersten Weidener Angriffsreihe liefen diesmal Luca Gläser, Cedric Schiemenz und Alex-Olivier Voyer auf.

Die Blue Devils gerieten – wie bereits am Freitag – früh selbst ins Hintertreffen. In der vierten Spielminute vertändelte Constantin Vogt die Scheibe im eigenen Drittel, Cole Fonstad nahm die Einladung dankend an und brachte die Steelers früh in Führung. Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich beide Teams nur vereinzelt größere Chancen erspielten. Die Blue Devils schafften es im ersten Drittel nicht wirklich, an die starke Leistung aus dem Oberpfalz-Derby zwei Tage zuvor anzuknüpfen. Auch eine Überzahlsituation gegen Ende des Abschnitts blieb ohne gefährliche Abschlüsse. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die erste Pause.

Die Blue Devils nutzten im zweiten Drittel dann direkt die erste sich bietende Chance: Nach einem schönen Zuspiel von Bruder Noah entwischte Neal Samanski der Bietigheimer Hintermannschaft und schob Steelers-Schlussmann Schmidt den Puck in der 23. Minute lässig durch die Beine zum Ausgleich.
Der Treffer gab den Hausherren spürbar Auftrieb. Die Blue Devils fanden nun besser ins Spiel und erspielten sich weitere Möglichkeiten, während die Steelers offensiv nur selten wirklich gefährlich wurden. In der 32. Minute nutzten die Gäste jedoch eine ihrer wenigen Chancen: Einen vermeintlich harmlosen Schuss von Hochreither fälschte Steelers-Stürmer Marek Racuk unhaltbar ins Weidener Tor ab. Die Devils arbeiteten anschließend am erneuten Ausgleich und belohnten sich in der 36. Minute: Maxi Kolb stocherte die Scheibe in einer unübersichtlichen Situation über die Linie. Lange hielt das 2:2 allerdings nicht, denn quasi im Gegenzug traf erneut Marek Racuk zur abermaligen Führung der Gäste. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.

Im Schlussdrittel begegneten sich beide Mannschaften weitgehend auf Augenhöhe, mit leichten Feldvorteilen für die Gäste. In Überzahl schnürten die Steelers die Weidener zwei Minuten lang im eigenen Drittel ein und erspielten sich mehrere hochkarätige Chancen. Nur mit viel Mühe konnten die Hausherren in dieser Phase einen höheren Rückstand verhindern.
Den Blue Devils lief anschließend zunehmend die Zeit davon. Eine eigene Überzahlsituation rund fünf Minuten vor dem Ende konnten die Devils nicht zum Ausgleich nutzen. Mit gezogenem Torwart sorgten schließlich Tim Schüle und Marek Racuk mit Treffern ins verwaiste Weidener Tor für den 2:5-Endstand.

Blue Devils Weiden: McNiven – Kolb, Muck, Pokorny, Bohac, Marusch, Ribnitzky, Schwaiger – Schiemenz, Voyer, Gläser, Vogt, Voit, Edfelder, Vinzens, Ne. Samanski, No. Samanski, Thal, Schwarz
Bietigheim Steelers: Schmidt – Uplegger, Schüle, Dronia, Sturm, Hochreither, Jiranek – Preibisch, Fonstad, Dugan, Racuk, Kemp, Fischer, Eckl, Kanya, Reisnecker, Judin
Tore: 0:1 (4.) Fonstad (Dugan, Preibisch), 1:1 (23.) Ne. Samanski (No. Samanski), 1:2 (32.) Racuk (Hochreither), 2:2 (37.) Kolb (Schiemenz, Muck), 2:3 (39.) Racuk (Kemp, Dronia), 2:4 (58.) Schüle, 2:5 (59.) Racuk
Strafen: Weiden 4, Bietigheim 6
SR: Kalnik, Wolzmüller
Zuschauer: 1767

 
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