Blue Devils verlieren auch gegen die Düsseldorfer EG knapp | Weiden24

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Dominik Bohac (Mitte) räumt hier vor dem Tor der Blue Devils auf. Bei der 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschießen steuerte der Verteidiger den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 bei.  (Bild: Elke Englmaier)
Dominik Bohac (Mitte) räumt hier vor dem Tor der Blue Devils auf. Bei der 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschießen steuerte der Verteidiger den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 bei. (Bild: Elke Englmaier)
Dominik Bohac (Mitte) räumt hier vor dem Tor der Blue Devils auf. Bei der 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschießen steuerte der Verteidiger den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 bei. (Bild: Elke Englmaier)
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Dominik Bohac (Mitte) räumt hier vor dem Tor der Blue Devils auf. Bei der 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschießen steuerte der Verteidiger den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 bei. (Bild: Elke Englmaier)

Blue Devils verlieren auch gegen die Düsseldorfer EG knapp

In einem hochspannenden Duell gegen die Düsseldorfer EG müssen sich die Blue Devils Weiden am Freitagabend trotz solider Leistung mit einem 3:4 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Auch in dieser Partie wäre mehr drin gewesen.

Die Blue Devils Weiden haben am Freitagabend in der DEL2 vor 1988 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena mit 3:4 nach Penaltyschießen gegen die Düsseldorfer EG verloren. Beim zweiten Heimspiel von Devils-Trainer Alan Letang machte die Mannschaft gegen den DEL-Absteiger erneut ein solides Spiel, schaffte es aber erneut nicht, die Leistung in einen Sieg umzumünzen.

Personell musste Letang am Freitagabend wie schon bei der Niederlage gegen Bietigheim auf die beiden kanadischen Angreifer Zach Tsekos und Tyler Ward verzichten. Zusätzlich fehlte Tom Schwarz. Nach der ersten vollen Trainingswoche mit der Mannschaft veränderte Coach Letang die Reihen ein wenig: In der ersten Sturmreihe liefen Paul Vinzens und Alex-Olivier Voyer neben dem formstarken Cedric Schiemenz auf. Im Tor stand erneut Michael McNiven. Positive Neuigkeiten gab es für Devils-Fans dann das erste Mal bereits vor dem ersten Bully. Über den Stadionsprecher ließ der Verein verlauten, dass Verteidiger Tommy Muck seinen Vertrag um eine weitere Saison verlängert hat.

Beide Mannschaften starteten mit ordentlich Tempo in die Partie und erspielten sich früh gute Möglichkeiten. Die beste Chance auf Weidener Seite vergab Alex-Olivier Voyer nach knapp fünf Minuten. Quasi im direkten Gegenzug traf Maximilian Faber in der sechsten Minute aus zentraler Position zur Führung für die Gäste. Devils-Goalie Michael McNiven reklamierte unmittelbar nach dem Treffer eine Behinderung, doch nach Videoüberprüfung blieb das Tor bestehen – eine Entscheidung, die auf Weidener Seite für viel Unverständnis sorgte. Verständlich, denn ein Düsseldorfer Angreifer räumte McNiven förmlich aus dem Tor, in welches Faber dann nur noch einschießen musste. So ging es mit der Düsseldorfer Führung in die erste Pause.

Relativ früh im zweiten Drittel lieferte sich Neal Samanski einen Faustkampf mit Emil Quaas. Da Samanski zusätzlich noch wegen Stockschlags bestraft wurde, mussten die Devils erneut in Unterzahl agieren. Diese Gelegenheit nutzten die Düsseldorfer umgehend, um ihre Führung auszubauen: Max Balinson ließ Voyer mit einer kleinen Finte aussteigen und traf in der 24. Spielminute mustergültig in den Winkel. Die Blue Devils hatten diesmal jedoch die passende Antwort parat. Nur eine Minute später zog Dominik Bohac von der blauen Linie ab und versenkte die Scheibe im Düsseldorfer Tor, wobei Constantin Vogt dem Goalie die Sicht nahm. Nachdem die Weidener ein weiteres Unterzahlspiel überstanden hatten, stand auf der anderen Seite plötzlich Cedric Schiemenz goldrichtig und verwertete einen Abpraller nach einem Schuss von Voyer in der 30. Minute zum Ausgleich.Ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht mehr fallen, sodass es mit einem Unentschieden in die zweite Drittelpause ging.

Die Blue Devils kamen gut aus der Kabine und erspielten sich direkt einige gute Möglichkeiten. Der Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite: Michael McNiven ließ einen eigentlich ungefährlichen Abschluss abprallen und konnte auch den folgenden, durchaus haltbaren Nachschuss von Eric Brown in der 43. Minute nicht entscheidend parieren. Mit dem Gegentor war die Druckphase der Weidener zunächst beendet. Knapp zehn Minuten vor dem Ende gelang den Blue Devils dann aber doch der Ausgleich: Nach einem Schuss von Neal Samanski reagierte Luca Gläser am schnellsten und vollendete eiskalt. Ein anschließendes Powerplay sowie weitere große Chancen konnten die Weidener jedoch nicht nutzen. Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr – somit ging die Partie in die Overtime. Dort ließen die Hausherren beste Chancen aus – dann gab es den Penalty für die Düsseldorfer EG, diesen vergab Goldhelm Linden allerdings. Der Sieger musste schließlich im Penaltyschießen gefunden werden. Dort verwandelten einzig Orendorz für DEG – damit war die Heimniederlage für die Blue Devils besiegelt.

Blue Devils Weiden: McNiven – Kolb, Muck, Pokorny, Bohac, Marusch, Ribnitzky, Schwaiger –Vinzens, Voyer, Schiemenz, Vogt, Voit, Edfelder, Gläser, Ne. Samanski, No. Samanski, Thal
Düsseldorfer EG: Lunemann – Hammond, Faber, Balinson, Fischer, Quaas, Geitner – Tosto, Bradford, Baptiste, Orendorz, Linden, Brown, Niederberger, Clarke, Thiel, Noren, Hofmann, Münzenberger
Tore: 0:1 (6.) Faber (Niederberger), 0:2 (24.) Balinson (Baptiste, Faber), 1:2 (25.) Bohac (Vogt, No. Samanski), 2:2 (30.) Schiemenz (Voyer, Vinzens), 2:3 (43.) Brown (Linden, Münzenberger), 3:3 (51.) Gläser (Ribnitzky, Ne. Samanski), 3:4 (55.) Orendorz
Strafen: Weiden 13, Düsseldorf 11
SR: Moosberger, Wölzmüller
Zuschauer: 1988

 
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