OB-Fragenhagel 2026 mit Ferdinand Adam (AfD) | Weiden24

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Ferdinand Adam (AfD) stellt sich den Fragen von Weiden24. (Bildmontage: Franka Eichl / Marina Gube)
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Ferdinand Adam (AfD) stellt sich den Fragen von Weiden24. (Bildmontage: Franka Eichl / Marina Gube)

OB-Fragenhagel 2026 mit Ferdinand Adam (AfD)

Weiden24 nimmt die Oberbürgermeisterkandidat*innen 2026 im „OB-Fragenhagel“ unter die Lupe. Teil 3 mit Ferdinand Adam (AfD).

Facts zur Person:

  • Alter: 80 Jahre
  • Familienstand: verheiratet, ein Sohn
  • Beruf: Einzelhandelskaufmann & Dekorateur

Wie geht’s Ihnen?

Gut.

Warum sollten junge Leute Sie wählen?

Ich glaube, dass ich die Erfahrung mitbringe, die ich älteren Menschen, aber auch jungen Menschen entgegenbringen kann. Weil ich frische Ideen habe, auch für junge Leute. Und deshalb speziell junge Leute auch ansprechen möchte mit meinen Ideen.

Welches Vorurteil über Weiden nervt Sie?

Es wird immer gesagt, in Weiden ist nichts los. Es bewegt sich nicht. Es ist eine tote Stadt. Ich glaube, das ist nicht so.

Ihr Lieblingsplatz in Weiden?

Die Altstadt. Das Café vor dem Alten Rathaus. Das bevorzuge ich i mmer im Sommer.

Frühaufsteher oder Nachteule?

Ich bin Frühaufsteher. 5.30 Uhr bin ich jeden Tag draußen.

Welchen Punkt möchten Sie für Weiden direkt umsetzen?

Ich habe eine Idee für die älteren Bürger, weil es mir ein Anliegen ist, um die Altersarmut ein bisschen einzuschränken. Ich möchte gerne, dass die Stadt Weiden eine Seniorenkarte einführt, die für ältere Leute gilt ab 65, dass diese Leute als Ausgleich zu ihrer niedrigen Rente einen Ausweis bekommen, mit dem sie die öffentlichen Verkehrsmittel oder die Schwimmbäder in der Stadt oder eben kulturelle Veranstaltungen besuchen könnten, ohne groß Geld dafür zu bezahlen.

Ihre Stärken?

Ist, glaube ich, die Ausgeglichenheit, Freundlichkeit und die Ruhe, die ich ausstrahle.

Ihre Schwächen?

Ich bin gerne beleidigt. Schnell beleidigt.

Ihr größtes Vorbild?

Also parteiintern, muss ich sagen, sind es unsere Parteiführer, die Frau Weidel und der Herr Chrupalla und auch alle Mitglieder in der Partei, die sich für ein anderes Deutschland einsetzen möchten.

Pizza oder Döner?

Beides.

Kaffee oder Tee?

Tee.

Was tun Sie dafür, dass junge Menschen sich das Wohnen in Weiden leisten können?

Ich weiß nicht, ob ich dazu was tun kann. Das glaube ich fast nicht. Aber wir müssen unbedingt in dieser Angelegenheit etwas machen. Die Stadt Weiden hat Grundstücke zur Verfügung und ich verstehe nicht, warum die noch nicht bebaut sind, obwohl der Bedarf ja da ist. Und ich sage, wenn die Stadt Weiden es sich nicht leisten kann, dann müssen sie Grundstücke verkaufen an irgendwelche Firmen, die dann trotzdem bauen. Es entstehen neue Wohnungen und dann werden Wohnungen frei für junge Leute hinterher.

Wie wollen Sie Ausbildung, Studium und Jobs vor Ort attraktiver machen?

Wir müssen vor allen Dingen die Innenstadt wieder mehr beleben. Was mich sehr stört, sind hier die ganzen Parkverbote, diese großen weißen Streifen hier in der Pflegeststraße. Ich kenne die Zeiten noch, als dort Kurzparkzone war, und da war das reges Leben in Weiden und da hat sich wirklich etwas bewegt. Und seitdem diese Verkehrsberuhigung durchgeführt worden ist, stirbt auch die Innenstadt und die Fußgängerzonen immer mehr aus. Und ich denke, das liegt daran, dass das einfach so Verkehr aus der Stadt raus genommen wird. Und wir sind ein Zentrum in der Oberpfalz und das kommt von außen, die meistens nur mit dem Auto angefahren werden. Und diese Leute schließen wir momentan aus.

Podcast oder Musik?

Musik.

Film oder Serie?

Film.

Ihre Vision für Weiden 2032?

In erster Linie Schulden abbauen. Dazu schauen, dass wir alle verfügbaren Mittel bekommen, um die Stadt wieder attraktiver zu machen. Wir haben große Objekte vor. Es wird. Die Realschule muss gebaut werden, die Feuerwache muss gebaut werden. Dazu schwebt mir vor, dass man das Stadtbad für unsere Jugend wieder mal aktiviert und daraus vielleicht einen Eventbereich schaffen kann, in dem sich die Jugendgruppen selbst dort beschäftigen, ihre Veranstaltungen abziehen können. In eigener Verantwortung. Weil dieses wunderschöne Gelände mitten in der Stadt liegt momentan brach, wird nicht richtig genutzt und es bietet sich an, der Jugend und auch mit Hinblick auf unsere Hochschule eine Abwechslung zu bieten.

 
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