Drogenhandel via Darknet: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage | Weiden24

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Ermittler in Bayern deckten einen großen Fall von Drogenhandel im Darknet auf. (Symbolbild) (Bild: Nicolas Armer/dpa)
Ermittler in Bayern deckten einen großen Fall von Drogenhandel im Darknet auf. (Symbolbild) (Bild: Nicolas Armer/dpa)
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Ermittler in Bayern deckten einen großen Fall von Drogenhandel im Darknet auf. (Symbolbild) (Bild: Nicolas Armer/dpa)

Drogenhandel via Darknet: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Drogenhandel spielt sich längst online ab, genauer gesagt im Darknet. Fünf Verdächtigen, die weltweit verbotene Substanzen verschickt haben sollen, droht nun ein Prozess.

Sie sollen von Bayern aus große Mengen an Drogen und illegalen Arzneimitteln weltweit versendet haben - nun hat die Zentralstelle Cybercrime Anklage gegen drei Männer und zwei Frauen erhoben. Die Angeschuldigten sind zwischen 25 und 57 Jahre alt, wie die Zentralstelle mitteilte. 

Die versendeten Substanzen sollen vorher im Darknet und über Messengerdienste zum Verkauf angeboten und mit Kryptowährungen bezahlt worden sein. Dafür verantwortlich sollen weitere Mitglieder der Bande sein. 

Nun ist das Landgericht Bamberg am Zug

Im Februar 2025 war im Zuge der Ermittlungen eine Wohnung im Landkreis Eichstätt durchsucht worden - dabei fanden die Einsatzkräfte knapp 85 Kilogramm Betäubungsmittel, darunter 26 Kilogramm Amphetamin und 140.000 Tabletten des Beruhigungsmittels Lorazepam sowie weitere Medikamente. Die Auswertung der sichergestellten elektronischen Speichermedien ergab den Verdacht, dass die Angeschuldigten für den Versand weiterer Drogen und illegaler Substanzen verantwortlich sind - darunter Heroin, Kokain, Ecstasy und Speed.

Vier der Verdächtigen wurden im Februar 2025 in den Landkreisen Neuburg an der Donau und Eichstätt festgenommen, eine weitere Verdächtige kam im Juli 2025 in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen führten die Zentralstelle Cybercrime, Bayerns Spezialstaatsanwaltschaft für Kriminalität im Netz, und das Landeskriminalamt (LKA). Ob die Anklage zugelassen wird, muss nun das Landgericht Bamberg entscheiden.

© dpa-infocom, dpa:260316-930-822753/1

 
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