An der Erfolgsserie „Heated Rivalry“ kommt man gerade kaum vorbei. Dass die Serie auch in Eishockeykreisen intensiv diskutiert wird, zeigt ein Blick nach Weiden.
„Heated Rivalry“ ist aktuell das Gesprächsthema Nummer eins in den sozialen Medien. Die sechsteilige erste Staffel erzählt die Geschichte zweier Eishockey-Rivalen, die mehr verbindet, als ihnen lieb ist: Shane Hollander (gespielt von Hudson Williams), ein japanisch-kanadischer Stürmer aus Ottawa, spielt für die Montreal Metros. Sein größter sportlicher Gegner ist der Russe Ilya Rozanov (Connor Storrie) von den Boston Raiders. Auf dem Eis erbitterte Rivalen – abseits davon entwickelt sich eine intensive, emotionale Beziehung.
Dass „Heated Rivalry“ auch in Weiden Thema ist, überrascht kaum. Der kanadische Neuzugang der Blue Devils Weiden, Alex-Olivier Voyer (26), hat selbst schon von der Serie gehört, verriet er gegenüber Weiden24. „Gesehen habe ich sie aber noch nicht.“ Viele seiner Freund*innen hätten die Serie bereits geschaut. Das Fazit sei fast immer gleich: sehr gute Storyline und spannend – trotz vieler expliziter Szenen.
Besonders interessant: Alex-Oliviers eigene Karriere weist erstaunliche Parallelen zur Serie auf. Er absolvierte seit der Saison 2020/2021 Spiele für die Providence Bruins, das Farmteam der Boston Bruins – ein klares Vorbild für die fiktiven Boston Raiders. Der 26-jährige Kanadier stammt zudem aus Sherbrooke, nur etwa eine Stunde von Montreal entfernt. In der Saison 2023/2024 spielte er zudem im Farmteam der Montreal Canadiens – dem realen Pendant zu den Montreal Metros aus der Serie.
Für Alex-Olivier ist der Erfolg von „Heated Rivalry“ vor allem eines: eine Chance. „Es ist in jedem Fall gut für das Eishockey-Business“, sagt er. Egal, ob man die Serie liebt oder kritisch sieht – sie sorge dafür, dass weltweit über Eishockey gesprochen wird. „Auch von Leuten, die vielleicht noch nie ein Eishockeyspiel gesehen haben.“
Der Kanadier glaubt sogar, dass durch die Schauspieler und die Story neue Fans für den Sport gewonnen werden können. Gerade weil Eishockey lange als sehr konservativ galt – besonders in Kanada. In den letzten Jahren habe sich der Sport aber stark bemüht, offener und zugänglicher zu werden.
In Nordamerika wurde „Heated Rivalry“ von Ende November bis kurz vor Weihnachten veröffentlicht – in Kanada über den Streamingdienst Crave, in den USA bei HBO. In Deutschland ist die Serie ab dem 6. Februar beim neu gestarteten Streamingdienst HBO Max verfügbar.
Gute Nachrichten für Fans: Staffel zwei ist bereits bestätigt. Gedulden muss man sich trotzdem – neue Folgen werden wohl erst Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheinen.