Die Blue Devils haben auch ihr drittes Testspiel gewonnen: Vor 1218 Fans besiegten sie Banik Sokolov mit 4:3. Überschattet wurde der Erfolg von einer Schrecksekunde um Luca Gläser, der nach einem harten Check verletzt rausmusste.
Die Blue Devils Weiden haben am Samstagnachmittag das dritte Testspiel in der Vorbereitung auf die neue Saison 2025/26 in der DEL2 in der Hans-Schröpf-Arena vor 1218 Zuschauern mit 4:3 gegen den tschechischen Zweitligisten Banik Sokolov gewonnen.
Auch im dritten Vorbereitungsspiel mischte Devils-Coach Sebastian Buchwieser seine Formationen erneut kräftig durch. Nur die Paradereihe der vergangenen Saison mit Rubes, Ward und Gläser blieb in gewohnter Besetzung zusammen. Gläser kehrte nach seiner Pause in der Vorwoche zurück, während Zach Tsekos als überzähliger Kontingentspieler zuschauen musste. Zwischen den Pfosten begann Michel McNiven. Noch nicht im Aufgebot stand Neuzugang Calvin Pokorny, der erst ab September offiziell zum Team stößt.
Die Gäste aus Sokolov zeigten gleich zu Beginn ihre technische Klasse und ihre läuferischen Stärke, sodass McNiven im Kasten der Blue Devils früh gefordert war. Nach sechs Minuten nutzten die Tschechen ein Powerplay eiskalt: Tomecek vollendete einen schön vorgetragenen Angriff zum 0:1. Die Antwort der Devils ließ jedoch nicht lange auf sich warten – Rubes bediente Ward perfekt, der nur noch den Schläger hinhalten musste und zum Ausgleich vollendete. Weiden übernahm nun das Kommando und drückte die Gäste in die Defensive. Im Powerplay schlug schließlich Muck zu und stellte mit einem präzisen Schuss die verdiente 2:1-Pausenführung her.
Das Mitteldrittel begann mit einem Schock für Weiden: Nach einem harten Check blieb Gläser liegen und konnte nicht weiterspielen. Kurz darauf hatten die Devils mehrere Minuten Überzahl, ließen Scheibe und Gegner laufen, verpassten aber trotz guter Chancen den Ausbau der Führung. Auch danach blieb Weiden spielbestimmend, ohne vor dem Tor die letzte Konsequenz zu zeigen. Und so schlugen die Gäste eiskalt zu: Mit einem ihrer wenigen Angriffe im zweiten Abschnitt traf Varvarovsky zwei Minuten vor Drittelende zum 2:2-Ausgleich.
Die Blue Devils kamen mit Schwung aus der Kabine und hätten durch Ward schon nach Sekunden in Führung gehen können, doch er zielte knapp vorbei. Das rächte sich prompt: Sokolov nutzte einen Konter zur erneuten Führung. Weiden schlug jedoch sofort zurück – erneut war Ward im Mittelpunkt. Der Kanadier nahm Tempo aus dem eigenen Drittel auf, ließ alle stehen und vollendete eiskalt zum Ausgleich. Jetzt hatten die Devils Oberwasser: Jermain besorgte sieben Minuten vor Schluss das 4:3. In einer hektischen Schlussphase inklusive zweiminütiger Unterzahl war die Defensive jedoch hellwach und rettete den verdienten Sieg ins Ziel.