Illegale Müllentsorgung bei Oberwildenau: Welche Strafe droht, und wer zahlt? | Weiden24

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„Leider kommt es immer wieder vor, dass Müll in der Natur gefunden wird”, bedauert Marcel Weidner, Pressesprecher des Landratsamts Neustadt/WN.  (Bild: Christine Walbert)
„Leider kommt es immer wieder vor, dass Müll in der Natur gefunden wird”, bedauert Marcel Weidner, Pressesprecher des Landratsamts Neustadt/WN. (Bild: Christine Walbert)
„Leider kommt es immer wieder vor, dass Müll in der Natur gefunden wird”, bedauert Marcel Weidner, Pressesprecher des Landratsamts Neustadt/WN. (Bild: Christine Walbert)
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„Leider kommt es immer wieder vor, dass Müll in der Natur gefunden wird”, bedauert Marcel Weidner, Pressesprecher des Landratsamts Neustadt/WN. (Bild: Christine Walbert)

Illegale Müllentsorgung bei Oberwildenau: Welche Strafe droht, und wer zahlt?

Holzplatten, Möbelteile und Metall: In einem Waldstück bei Oberwildenau landet illegal entsorgter Müll. Welche Alternativen es gegeben hätte, wer für die Beseitigung bezahlt und was dem Verursacher droht.

In Oberwildenau wurde illegaler Müll entsorgt: Holz, Möbel und Metallteile wurden dort einfach zurückgelassen. Solche unüberlegten Handlungen sind leider keine Seltenheit, erklärt Daniel Müller von der Marktgemeinde Luhe-Wildenau. Oft landen Garten- und Grünabfälle an Waldrändern – wohl aus Bequemlichkeit.

Dabei gibt es für fast alle Abfälle legale Entsorgungswege. Sperrmüll kann kostenpflichtig an Umladestationen abgegeben oder zweimal jährlich kostenlos abgeholt werden. Trotzdem bleibt oft die Allgemeinheit auf den Entsorgungskosten sitzen, wenn Verursacher nicht ermittelt werden können. Laut dem Kreislaufwirtschaftsgesetz drohen illegale Müllentsorger sogar Bußgelder bis zu 100.000 Euro.

Unnötiger Aufwand für die Allgemeinheit

Am Ende stecken hinter dem illegalen Entsorgen nicht nur zusätzliche Kosten, sondern auch ein großer Aufwand für Bauhof-Mitarbeiter, die sich eigentlich um andere Aufgaben kümmern sollten. Der besagte Müll bei Oberwildenau musste von drei Arbeitern in zwei Stunden entfernt werden – eine unnötige Belastung sowohl für die Umwelt als auch für den städtischen Etat.
Die Täterermittlung gestaltet sich oftmals schwierig und langwierig. Doch der Appell steht: Wer seinen Müll vernünftig entsorgt, verhindert Schäden und kommt letztendlich günstiger davon.

 
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