Distner Fenster & Türen investiert und setzt auf Zusammenhalt sowie Erfahrung | Weiden24

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Gründungsort und Stammsitz des Unternehmens Distner Fenster & Türen ist die Brunnenstraße im Wiesauer Gemeindeteil Fichtenschacht. (Bild: Werner Robl)
Gründungsort und Stammsitz des Unternehmens Distner Fenster & Türen ist die Brunnenstraße im Wiesauer Gemeindeteil Fichtenschacht. (Bild: Werner Robl)
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Gründungsort und Stammsitz des Unternehmens Distner Fenster & Türen ist die Brunnenstraße im Wiesauer Gemeindeteil Fichtenschacht. (Bild: Werner Robl)

Distner Fenster & Türen investiert und setzt auf Zusammenhalt sowie Erfahrung

Die Firma Distner eröffnet eine moderne Produktionsstätte für Holz- und Holz-Aluminium Fenster und Türen. Mit dieser Investition stärkt das Unternehmen die Zukunft seiner 100 bestehenden Arbeitsplätze an zwei Standorten.

Interessierte können die Fertigung bei einem „Tag der offenen Tür“ am 11. Oktober erleben.

Das Projekt des Unternehmens Distner Fenster & Türen soll die Zukunft des Unternehmens mit 65 Mitarbeitern in Wiesau und des Standorts in Plauen-Neuensalz mit 35 Mitarbeitern langfristig sichern. Der Markt habe sich verändert. Die steigenden Kosten, die Krisen in der Wirtschaft und das unsichere Preisgefüge in allen Bereichen seien zweifellos herausfordernd, informierten Hubert Distner und sein Sohn Florian. „Wir müssen zusammenhalten“, ergänzt Florian Distner, Mitglied der Geschäftsleitung, der wie sein Vater auf die Erfahrung der Mitarbeiter setzt.

„Von der reinen Flächen-CNC beim Fensterbau sind wir schnell weggekommen. Stückzahlenmäßig hätte es im Vergleich zur bestehenden Fensteranlage keinen Vorteil gebracht“, erklärt Firmenchef Hubert Distner die damalige Entscheidung bei der Neuausrichtung und Umstrukturierung. Die Wahl fiel auf eine komplett verkettete Lösung, die nur ein Mitarbeiter bedient und viele Vorteile verschafft: Sie verbindet den Zuschnitt, das Hobeln, und alle Bearbeitungen und sowie das Lagern der fertigen Teile in einer Anlage.

Die sogenannten Holzkanteln werden nach den Fräsarbeiten gewässert, danach erfolgt ein Querschliff. Nachdem die Kanteln zu einem Element verpresst wurden, folgt ein Kontrollschliff. Bevor es in den Flutkanal geht, setzen die Arbeiter die Glasleisten exakt in die Flügel ein. Nach einem kurzen Schliff mit dem Schwamm gelangen die Fenster zur Zwischen- und Endlackierung. Diese Anlage wurde beim Anlagenhersteller „Finiture“ in Auftrag gegeben. Eine hochmoderne Computeranlage unterstützt diesen Fertigungsprozess und kann auch die Menge der verwendeten Farben steuern. Aktuell wird einmal geflutet und zweimal gespritzt, so das Unternehmen. „Die Fachkraft muss eigentlich nur noch glätten, statt zu schleifen, die Oberfläche kontrollieren und die richtigen Lasuren bereitstellen“, sagt Juniorchef Florian Distner beim Rundgang durch die Produktionshalle. „Zwei Mitarbeiter schaffen heute eine deutlich höhere Stückzahl als früher drei oder vier Leute, die sich zusätzlich um den Zwischenschliff kümmern mussten.“

Die Leimhölzer erwirbt das Unternehmen in der Region und teils aus Südtirol, die Farben, das Aluminium und der Beschlag kommen aus Österreich. „Wir setzen nicht immer auf die günstigsten Produkte. Wir benötigen perfekte Ware mit hoher Qualität. Bei den Zulieferern legen wir Wert auf Fachkompetenz“, ergänzt Florian Distner. Die allgemeine Fertigungspraxis unterscheide sich nicht von anderen Herstellern, sondern eher im Ablauf und der Ergonomie, betont der Wiesauer.
Bis zu 80 produzierte Elemente können täglich die Werkstatt verlassen. Zudem will die Firma Fenster für den Denkmalschutz fördern, um ihr Angebot breiter aufzustellen.
Als besonderes Highlight für anspruchsvolle Bauten und architektonisch hohe Anforderungen habe man ein zweischaliges Holzfenster ohne Glasleiste entwickelt, beschreibt Hubert Distner.

Regionale Verwurzelung und Ausbau des Vertriebsnetzes

Das neue Fertigungsgebäude wurde auf dem firmeneigenen Grundstück an der Brunnenstraße in Wiesau errichtet. Die Weiterentwicklung am traditionellen Standort ist für das Familienunternehmen ein wichtiges Signal. „Wir sind hier verwurzelt und möchten nicht weg“, betont Schreinermeister Hubert Distner die Treue zur Region, in der sich der Betrieb vor über sechs Jahrzehnten angesiedelt hat.

Ein wesentliches Fundament des Erfolgs bildet der bundesweite Handel mit zahlreichen Partnern sowie ein starker Kundenstamm aus dem Objekt- und Privatbereich. Das Unternehmen setzt dabei auf eine klare Spezialisierung seiner Werke: Während am Standort in Plauen die Fertigung von Elementen aus Kunststoff und Aluminium konzentriert ist, dient das neue Produktionsgebäude in Wiesau dazu, die hauseigene Fertigung im Holz- und Holz-Aluminium-Bereich nachhaltig auszubauen. Mit dieser gezielten Investition stärkt das Unternehmen nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern schafft auch die logistischen und produktiven Voraussetzungen, um den überregionalen Warenstrom und den Handel in Zukunft weiter dynamisch auszuweiten.

Alles beginnt mit einer Schreinerei

Die beeindruckende Unternehmensgeschichte von Distner Fenster & Türen nahm im Jahr 1964 ihren Anfang, als Albert Distner eine klassische Schreinerei gründete. Der Fokus der Eltern lag damals noch ganz auf dem Innenausbau, sodass im familieneigenen Betrieb vor allem Holzdecken und Einbauschränke gefertigt wurden. Als junger Mann übernahm Hubert Distner schließlich die Werkstatt mit einer Handvoll Mitarbeitern. Er stieg direkt tief in die Fensterbranche ein und baute das Geschäft konsequent aus. Was zunächst als reiner Handel begann, entwickelte sich schnell zu einer eigenen, erfolgreichen Produktion. Über die Jahrzehnte hinweg wuchs das Unternehmen am Standort in der Brunnenstraße im Süden der Marktgemeinde Wiesau kontinuierlich zu seiner heutigen Größe heran.

Tag der offenen Tür am Sonntag, 11. Oktober

Um die Weichen für die Zukunft zu stellen, schlägt Distner Fenster & Türen ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte auf. Die hochmoderne Produktionsstätte für Holzfenster und -türen wird am Sonntag, 11. Oktober, von 10.00 bis 17.00 Uhr mit einem großen „Tag der offenen Tür“ offiziell eingeweiht. Das Familienunternehmen hat für die Besucher ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt: Neben einem musikalischen Frühschoppen, einem bunten Kinderprogramm und regionalen Ausstellern ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt – inklusive Kaffee und Kuchen am Nachmittag.

Besonderes Highlight des Tages sind die Live-Vorführungen in der Werkstatt, die jeweils um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr stattfinden. Hier können Interessierte die neuen Maschinen in Aktion erleben und hautnah sehen, wie moderne Technologie und echtes Handwerk heute zusammenspielen. Zudem lädt eine umfassende Produktausstellung dazu ein, sich von der Effizienz und Qualität der Bauelemente zu überzeugen, wobei auch persönliche Beratungen angeboten werden. Spannend wird es außerdem bei den beiden großen Verlosungen um 13.00 Uhr und 16.00 Uhr, bei denen es eine hochwertige Holz-Aluminium-Haustür, attraktive Wertgutscheine und viele weitere Preise zu gewinnen gibt.

  • Tag der offenen Tür ist am 11. Oktober von 10 bis 17 Uhr
  • Wo? Produktionsstandort Brunnenstraße 20 in 95676 Wiesau
  • Was wird bei der Veranstaltung geboten? Frühschoppen mit Musik, Kinderprogramm, regionale Aussteller, Tombola, Ausstellung und Beratung vielfältiges Essensangebot, Kaffee und Kuchen
  • Wann sind Livevorführungen? ab 11.30 Uhr und ab 14.30 Uhr.

 
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