Zöllner stoppten auf der A 6 bei Wernberg-Köblitz einen Lastwagen mit 3000 Stangen unversteuerter Zigaretten. Der Fahrer steht nun im Verdacht der Steuerhinterziehung.
Mitte November haben Zöllner der Kontrolleinheit Großröntgentechnik (KE GRT) Wernberg-Köblitz auf der Autobahn A 6 einen Lastwagen aus dem Verkehr gezogen, der in Richtung Nürnberg unterwegs war. Der Lastwagen wurde zur Kontrolle an die Dienststelle nach Wernberg-Köblitz gebracht, wo er mit einer Großröntgenanlage durchleuchtet wurde. Dabei entdeckten die Beamten laut Pressemitteilung Auffälligkeiten in der Ladung.
Bei einer anschließenden manuellen Kontrolle fanden die Zöllner in 60 Kartons insgesamt 3.000 Stangen unversteuerter Zigaretten, was 600.000 Zigaretten entspricht. Alle Zigaretten waren mit türkischen Steuerzeichen versehen. Der Lastwagen und die Zigaretten wurden sichergestellt, gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Steuerschaden liegt im sechsstelligen Bereich, teilen die Beamten mit.
Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt München im Auftrag der Staatsanwaltschaft Regensburg übernommen. Der Fall wurde aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt veröffentlicht, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.