Von Jugendrat bis Stadtstrand: Die Ideen der Weidener OB-Kandidat*innen | Weiden24

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Wie bleibt Weiden langfristig attraktiv für junge Menschen? Und was muss sich in der Altstadt tun? Darüber diskutierten die OB-Kandidat*innen am Dienstagabend. (Archivbild: Gabi Schönberger)
Wie bleibt Weiden langfristig attraktiv für junge Menschen? Und was muss sich in der Altstadt tun? Darüber diskutierten die OB-Kandidat*innen am Dienstagabend. (Archivbild: Gabi Schönberger)
Wie bleibt Weiden langfristig attraktiv für junge Menschen? Und was muss sich in der Altstadt tun? Darüber diskutierten die OB-Kandidat*innen am Dienstagabend. (Archivbild: Gabi Schönberger)
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Wie bleibt Weiden langfristig attraktiv für junge Menschen? Und was muss sich in der Altstadt tun? Darüber diskutierten die OB-Kandidat*innen am Dienstagabend. (Archivbild: Gabi Schönberger)

Von Jugendrat bis Stadtstrand: Die Ideen der Weidener OB-Kandidat*innen

Am 8. März wird in Weiden ein neuer Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin gewählt. Was die Kandidat*innen für junge Menschen umsetzen wollen.

Wie bleibt Weiden attraktiv für junge Menschen? Darüber diskutierten sechs Kandidat*innen bei unserer Podiumsdiskussion. Sie alle wollen am 8. März die Wahl gewinnen und neue Oberbürgermeisterin oder neuer Oberbürgermeister von Weiden werden.

Mit dabei waren Benjamin Zeitler (CSU), Laura Weber (Die Grünen), Jens Meyer (aktueller Oberbürgermeister, SPD), Jürgen Meyer (Bürgerliste), Florian Vogel (FDP) und Robyn Arnold (Die Linke). Nicht teilgenommen hat Ferdinand Adam (AfD). Ein Überblick über die Ideen:

Benjamin Zeitler (CSU)

  • Sagt, es brauche kein Jugendparlament, sondern mehr junge Menschen im Stadtrat.
  • „Wir müssen zu den jungen Leuten, mit ihnen reden”, findet er. Beispielsweise über Tiktok und Snapchat.
  • Er möchte „mehr kleine Mikroevents”, nennt aber keine Beispiele.

Laura Weber (Die Grünen)

  • Möchte eine Jugendsprechstunde mit Pizza einführen.
  • Fordert kreative Ideen, um junge Menschen in den Stadtrat zu bringen.
  • Stellt sich die Frage: „Wie kommen wir an die jungen Menschen ran?“. Glaubt, es brauche eine bessere Kommunikation und Ansprache.

Jens Meyer (amtierender Oberbürgermeister, SPD)

  • Betont die Angebote, die es bereits gibt: Stadtjugendring, JUZ, Plan B, Dance-your-Style-Contest, Seifenkistenrennen.
  • Plant eine Sommerserenade für junge Menschen, eventuell mit Hip-Hop.
  • „Wir brauchen eine Plattform für junge Menschen, sodass sie sich äußern können“, sagt er. Dies könne möglicherweise ein Jugendparlament sein.

Jürgen Meyer (Bürgerliste)

  • Meint, es braucht einen Jugendrat: „Wir müssen die Jugend hören, bevor wir im Stadtrat entscheiden“.
  • Hat viele Ideen: Eine „jüngere” Sommerserenade, einen Stadtstrand mit Sand im Max-Reger-Park, eine Sommerparty im NOC-Parkhaus, ein Kino oben auf dem Parkdeck.
  • Findet, dass Wirtschaftsförderung wichtig ist, um neue Läden anzusiedeln, und Stadtmarketing, um besser über Angebote zu informieren.

Florian Vogel (FDP)

  • Geht auf die Angebote, die es bereits gibt, ein. „Wir müssen positiv über die Stadt berichten und brauchen einen Informationsfluss, damit junge Leute wissen, was geboten ist“, findet er.
  • Sagt, man braucht die Wirtschaftsförderung der Stadt, um neue Läden anzusiedeln.
  • Fordert, die Gastronomen in der Stadt mehr machen zu lassen – mit weniger Auflagen.

Robyn Arnold (Die Linke)

  • „Man kann es sich einfach nicht leisten, in Weiden zu leben als Single-Person“, betont sie. Bezahlbarer Wohnraum sei am wichtigsten.
  • Findet, man müsse über die Belegung der Max-Reger-Halle reden und hier mehr Veranstaltungen für junge Menschen organisieren. Möchte mehr Förderung für junge Menschen, auch Demokratieförderung und Jugendengagement-Tage.
  • Betont, dass es einen Jugendrat braucht.
 
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