Gut 4000 Euro offener Justizschulden hat die Bundespolizei Waidhaus am Wochenende eingetrieben. Außerdem erwischten sie mehrere Personen mit Drogen und verbotenen Waffen.
Die Bundespolizei Waidhaus hat am Wochenende vier Haftbefehle vollstreckt und so mehrere Tausend Euro Justizschulden eingetrieben. Am Freitag kontrollierten die Beamten auf der A 6 einen Mann, der von der Staatsanwaltschaft Memmingen wegen versuchter Strafvereitelung gesucht wurde. Aus dem Urteil waren noch 900 Euro Geldstrafe und 77 Euro Verfahrenskosten offen. Der 31-Jährige bezahlte und entging so gut zwei Wochen hinter Gitter.
Ähnlich ging es einem Mann, der in einem Reisebus von Prag nach Paris fahren wollte. Die Bundespolizisten holten ihn aus dem Bus und knöpften ihm 481 Euro ab, die er nach einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart schuldig geblieben war. Er hatte gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen. Nach der Zahlung durfte er nach Frankreich weiterfahren.
Am Samstag erwischten die Polizisten bei Waidhaus einen Mann, der wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu fast 2500 Euro verdonnert worden war. Auch er bezahlte statt für 70 Tage ins Gefängnis zu gehen.
Letzter im Bunde war ebenfalls ein Verkehrssünder. Der Mann war ohne Führerschein erwischt worden und blieb nach einem Urteil 377 Euro Geldstrafe schuldig. Bei Waidhaus rückte er den fälligen Betrag heraus.
Insgesamt 80 Gramm Marihuana beschlagnahmten die Polizisten am Sonntag bei sieben Personen. Außerdem: zwei Springmesser und ein Elektroimpulsgerät.