Im Stadtteil Ullersricht in Weiden starten im Mai umfangreiche und langwierige Bauarbeiten. Die Modernisierung von Kanal-, Gas- und Wasserleitungen sowie die Verlegung einer Stromleitung stehen an.
Im Mai beginnen in der Roschauer Straße in Weiden umfangreiche Bauarbeiten, die rund zwei Jahre andauern sollen. Laut einer Pressemitteilung der Stadtwerke Weiden werden auf einer Länge von rund 500 Metern die Kanalleitung, die Gasleitung und die Wasserleitung modernisiert. Zusätzlich wird eine unterirdische Stromleitung verlegt, die zur Hauptversorgung von Ullersricht dient.
Die betroffenen Anwohner im Stadtteil Ullersricht werden vorab per Einwurfschreiben über die Bauarbeiten informiert, heißt es in der Mitteilung. Die Modernisierung der Leitungen sei notwendig, um die Ver- und Entsorgung der Bevölkerung langfristig sicher und stabil zu halten. Der Austausch sei aus technischen und gesetzlichen Gründen erforderlich, um den geforderten Standards zu entsprechen.
Begonnen wird laut der Ankündigung mit der Modernisierung des Kanals sowie der Gas- und Wasserleitung. Die Neuverlegung der Stromleitung soll nach Abschluss der Kanalmodernisierung und der Erneuerung der Wasserleitung erfolgen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich etwa zwei Jahre dauern.
Die Roschauer Straße und abzweigende Seitenstraßen wie Narzissenweg, Ziegelweg, Rosenweg, Georgenstraße, Geranienweg, Gartenstraße, Blumenweg, Kornweg und Nelkenweg sind ab Beginn der Bauarbeiten gesperrt. Die Baumaßnahme läuft laut den Stadtwerken abschnittsweise und startet auf Höhe Neubaustraße, wandert über die Bauzeit von zwei Jahren abschnittsweise weiter in Richtung Moosbürg. Die Vollsperrung der Roschauer Straße bestehe die gesamte Bauzeit über. Die Umleitung erfolge großräumig über die Regensburger Straße.
Anwohner können ihre Grundstücke während der gesamten Bauphase in der Regel erreichen, heißt es weiter. Jedoch sei zeitweise mit eingeschränkten Zufahrten zu rechnen. Dafür bitten die Verantwortlichen um Verständnis.
Während der Bauarbeiten könne es außerdem zu kurzzeitigen Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung kommen. Die jeweils betroffenen Haushalte und Betriebe werden im Bedarfsfall per Einwurfschreiben informiert, heißt es abschließend.