Das alltägliche Einkaufen stellt Menschen mit einer unsichtbaren Behinderung oft vor Probleme. In Wernberg wollen zwei Frauen mit dem Projekt „Quiet Hour“ Abhilfe schaffen.
In Wernberg gibt es ein Pilotprojekt: Die „Quiet Hour“ im Supermarkt. Eine Stunde lang wird’s ruhiger - ohne laute Musik, Durchsagen oder grelles Licht. Hintergrund dieser Aktion ist es, Menschen mit unsichtbaren Behinderungen wie der Autismus-Spektrum-Störung oder ADHS das Einkaufserlebnis zu erleichtern.
Hinter dem Projekt stecken Christina und Lisa-Marie Schöpf, die letztere selbst neurodivergent ist. Sie berichten aus eigener Erfahrung über einkaufsbedingten Stress durch Reizüberflutung. Mittlerweile gibt es diese ruhige Einkaufsstunde schon bei dm und bald auch bei Rewe in Wernberg. Mit Ansteckern ausgerüstet, signalisieren sowohl Kunden als auch Mitarbeiter ihre Unterstützung. Die Vision? Eine entspannende „Quiet Hour“ in allen Läden – vielleicht sogar auf Stadtfesten!