Prince Damien in Weiden: Warum das Musical härter ist als das Dschungelcamp | Weiden24

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Sein Opa schickte Prince Damien vor zehn Jahren zum DSDS-Casting. Kurze Zeit später war er Deutschlands Superstar. (Bild: Marina Gube)
Sein Opa schickte Prince Damien vor zehn Jahren zum DSDS-Casting. Kurze Zeit später war er Deutschlands Superstar. (Bild: Marina Gube)
Sein Opa schickte Prince Damien vor zehn Jahren zum DSDS-Casting. Kurze Zeit später war er Deutschlands Superstar. (Bild: Marina Gube)
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Sein Opa schickte Prince Damien vor zehn Jahren zum DSDS-Casting. Kurze Zeit später war er Deutschlands Superstar. (Bild: Marina Gube)

Prince Damien in Weiden: Warum das Musical härter ist als das Dschungelcamp

2016 gewann er DSDS, 2020 holte er sich die Dschungelkrone. Doch was macht Prince Damien heute? Wir haben den Sänger, Tänzer und Entertainer getroffen und nachgefragt.

„Es war eigentlich wirklich Glück“, erklärt Prince Damien. Der 35-Jährige steht seit zehn Jahren auf den verschiedensten Bühnen. Begonnen hat alles 2016, als ihm sein Opa dazu riet, sich bei „Deutschland sucht den Superstar“ anzumelden. Gesagt, getan. Eigentlich wollte er die Teilnahme nutzen, um an mehr Auftritte zu kommen. Dass er die Show am Ende gewinnen würde, hätte er nie gedacht. Auch alles, was danach folgte, kam für ihn überraschend.

Danach ging es zügig weiter: Sieg bei „Dance Dance Dance“ mit Luca Hänni und 2020 dann auch noch der Titel im australischen Dschungel: Prince Damien wurde Dschungelkönig bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“.

Markenzeichen: Nieten auf der Augenbraue

Sein Markenzeichen begleitet Prince Damien bei jedem Auftritt: drei Nieten auf seiner linken Augenbraue. „Die in der Mitte ist noch die gleiche Niete wie vor zehn Jahren“, erklärt er. Die anderen zwei habe er schon öfter verloren und dann ausgetauscht.

Ursprünglich stammen diese „berühmten“ Nieten von einem Gürtel, von dem sie abgefallen sind. Während er früher den ganzen Kopf voller Nieten hatte, beschränkt er sich mittlerweile auf die drei auf der Augenbraue. Privat legt er sie gerne ab, um ein kleines bisschen Anonymität zu genießen.

Von Prince Damien zu Michael Jackson

Wegen seines neuen Jobs zeigt sich der 35-Jährige aktuell in einem anderen Gewand. „Als ich noch in der Schule war, war ich immer der Meinung: Tanzen, Schauspielen und Singen – das ist mein Ding“, erzählt Prince Damien. Vereinen kann er das nun in „MJ – The Musical“, einem Musical über Michael Jackson, das in Hamburg aufgeführt wird. Dort verkörpert der ehemalige DSDS-Sieger den „King of Pop“. Siebenmal die Woche ist er in dieser Rolle bis Ende des Jahres zu sehen.

Auch wenn sich Prince Damien mit dem Musical einen Traum erfüllt, sei es trotzdem das Härteste, das er je gemacht habe: „So ein Drill-Instructor-mäßiges Verhalten habe ich noch nie so erlebt.“ Die Tanztrainer aus den USA seien extrem fordernd – bis zu acht Stunden intensives Training standen täglich am Programm.

„Das Dschungelcamp war nicht so hart“, erklärt er. Der Superstar habe es dort im Gegenteil sehr genossen. Er liebe Tiere und schlafe gern draußen. „Dieser Urlaub in Australien auf dem Nacken von RTL ist natürlich geil“, erzählt er lachend. Beim Tanztraining fürs Musical könne er dagegen nicht einfach sagen: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus.“

Die Schattenseite

Doch jede Medaille hat auch ihre Kehrseite. Prince Damien erklärt, dass er froh ist, nicht noch bekannter zu sein. Egal, wie viele Menschen ihn mögen: „Es gibt auch welche, die mich hassen“, erklärt er. Er erzählt von einem Vorfall im Bus, bei dem er bespuckt und gegen die Wand geboxt wurde. Es war ein Moment, in dem er kurz darüber nachgedacht hat, sein Leben in der Öffentlichkeit an den Nagel zu hängen.

Song als Therapie

Trotz seiner Karriere als TV-Star und Musicaldarsteller hat er die Musik nie aufgegeben. Anfang Juli erschien ein neuer Song mit dem Titel „Ach So!?“. Er handelt davon, belogen und betrogen zu werden. „Der Song ist eigentlich Therapie für mich“, sagt Prince Damien.

Einige Tage, bevor er den Song auf den Tisch gelegt bekommen hatte, hat er herausgefunden, dass seine „Situationship“ ihn nach Strich und Faden belogen hatte. Ganz so drastisch wie im Lied beschrieben hat er im echten Leben aber nicht reagiert. Er hat vergeben – letzten Endes umsonst. Prince Damien möchte von nun an seinen Prinzipien treu bleiben: „Vergeben schon, vergessen nicht“.

 
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