Polizei Oberpfalz zieht Bilanz nach Gurtkontrollen im Schulverkehr | Weiden24

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vor 3 Stunden
Die Polizei Oberpfalz zieht nach Aktionstagen zur Gurt- und Kindersicherungspflicht eine Bilanz mit 518 Beanstandungen. (Symbolbild: PI Nabburg / Prem)
Die Polizei Oberpfalz zieht nach Aktionstagen zur Gurt- und Kindersicherungspflicht eine Bilanz mit 518 Beanstandungen. (Symbolbild: PI Nabburg / Prem)
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Die Polizei Oberpfalz zieht nach Aktionstagen zur Gurt- und Kindersicherungspflicht eine Bilanz mit 518 Beanstandungen. (Symbolbild: PI Nabburg / Prem)

Polizei Oberpfalz zieht Bilanz nach Gurtkontrollen im Schulverkehr

Mehr als 500 Beanstandungen registriert die Polizei Oberpfalz bei Gurtkontrollen zum Schuljahresbeginn. 81 Menschen waren nicht angeschnallt, 16 Kinder falsch gesichert. Die Bilanz fällt deutlich aus.

Mehr als 500 Beanstandungen hat die Polizei Oberpfalz bei ihren Aktionstagen zur Gurt- und Kindersicherungspflicht zum Schuljahresbeginn registriert. Nach Angaben des Polizeipräsidiums waren von Dienstag bis Freitag, 15. bis 18. September, insgesamt 527 Einsatzkräfte beteiligt. Sie stellten 518 Beanstandungen fest, sprachen 476 Verwarnungen aus und erstatteten jeweils 21 Strafanzeigen sowie Anzeigen im Verkehrsordnungswidrigkeiten-Bereich.

Ein Schwerpunkt der Kontrollen lag laut Polizeibericht auf der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht. Die Beamten ahndeten 81 Verstöße gegen die Gurtpflicht. In 16 weiteren Fällen waren Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert. Zusätzlich stellten die Kontrollkräfte weitere Verstöße fest, vor allem gegen Parkvorschriften sowie bei E-Scooter-Fahrern.

Neben Kontrollen setzte die Polizei nach eigenen Angaben vor allem im Umfeld von Schulen und Kindergärten auch auf Gespräche und Aufklärung. Polizeivizepräsident Erwin Frankl appellierte, sich unabhängig von Strecke, Tempo oder Sitzplatz immer anzuschnallen und Kinder stets mit einer passenden Rückhalteeinrichtung zu sichern.

Als Hintergrund nennt das Polizeipräsidium eine besorgniserregende Entwicklung: Im Jahr 2025 starben in der Oberpfalz 38 Menschen als Autoinsassen. Zwölf von ihnen waren laut Polizei nicht angeschnallt oder nicht mit einer erforderlichen Kinderrückhalteeinrichtung gesichert. Bis zum 31. Juli 2026 seien bereits drei tödlich verunglückte Personen in der Oberpfalz nicht angeschnallt gewesen.

 
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