Die SpVgg SV Weiden muss sich auf die Suche nach einem neuen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums begeben. Mit Oliver Eckl hört ein Mann auf, unter dem der Juniorenfußball am Wasserwerk einen weiteren Aufschwung erfahren hat.
Bei der SpVgg SV Weiden steht ein personeller Umbruch in der sportlichen Führung des Nachwuchsbereichs bevor. Oliver Eckl, Leiter des BFV-Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), wird sein Amt zum Sommer 2026 niederlegen.
Wie der Fußball-Bayernligist mitteilte, sei der Abschied auf berufliche und private Veränderungen im persönlichen Umfeld des aktuellen NLZ-Leiters zurückzuführen, die ein so zeitintensives Engagement in diesem Umfang künftig nicht mehr möglich machen. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, wird sich Eckl ab Sommer 2026 aus der aktiven Leitung des Nachwuchsbereichs zurückziehen. Eckl habe eine Ära geprägt, in der die SpVgg SV in Sachen Nachwuchsarbeit „ihre Position in der Oberpfalz gefestigt haben”, würdigt der Verein dessen erfolgreiche Arbeit.
Eckl hinterlässt ein bestelltes Feld und hat den Grundstein für die positive sportliche Entwicklung der SpVgg-SV-Juniorenmannschaften maßgeblich mit eingeleitet. Unter seiner Regie wurde die Qualität im Trainerteam konsequent gesteigert. Insbesondere im Kleinfeldbereich setzt die SpVgg SV nun ausschließlich auf lizenzierte Fachkräfte.
Ein besonderes Aushängeschild unter seiner Regie ist der Jahrgang 2011. Bevor er die NLZ-Leitung übernahm, formte Eckl diesen Kader als Trainer selbst. Die Früchte dieses Wirkens sind beachtlich: Nach zwei souveränen Meisterschaften in der BFV-Förderliga sicherte sich das Team im Herbst 2025 Platz eins in der Bayernliga Nord. Damit qualifizierte sich die Mannschaft für die Aufstiegsrunde zur U15-Regionalliga – der höchsten süddeutschen Spielklasse, in der Gegner wie der FC Bayern München oder der 1. FC Nürnberg warten. Zum Auftakt gab es zuletzt ein 1:1 beim SV Wacker Burghausen.
Die Nachwuchsarbeit bleibt das Herzstück der SpVgg SV Weiden. In Zukunft solle dieser Bereich noch stärker forciert werden, um die eigene Identität zu schärfen und die Durchlässigkeit vom NLZ in den Seniorenbereich weiter zu erhöhen, heißt es in der Vereinsmitteilung. Ziel sei es, noch mehr Spielern aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung in die erste Mannschaft zu ermöglichen und die gesamte Region mit hervorragend ausgebildeten Fußballern zu stärken.