Elf-Tore-Spektakel: Blue Devils Weiden erstürmen den Memminger Hühnerberg | Weiden24

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Auch Verteidiger Benedikt Jiranek (Zweiter von links) trug sich beim Kantersieg der Blue Devils Weiden in Memmingen in die Torschützenliste ein. (Bild: Florian Brunner)
Auch Verteidiger Benedikt Jiranek (Zweiter von links) trug sich beim Kantersieg der Blue Devils Weiden in Memmingen in die Torschützenliste ein. (Bild: Florian Brunner)
Auch Verteidiger Benedikt Jiranek (Zweiter von links) trug sich beim Kantersieg der Blue Devils Weiden in Memmingen in die Torschützenliste ein. (Bild: Florian Brunner)
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Auch Verteidiger Benedikt Jiranek (Zweiter von links) trug sich beim Kantersieg der Blue Devils Weiden in Memmingen in die Torschützenliste ein. (Bild: Florian Brunner)

Elf-Tore-Spektakel: Blue Devils Weiden erstürmen den Memminger Hühnerberg

Kurz vor der zwölftägigen Deutschland-Cup-Pause fuhren die Blue Devils Weiden ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende in dieser DEL2-Saison ein. Nach dem Coup gegen Landshut folgte am Sonntag ein Schützenfest in Memmingen.

Die Blue Devils Weiden haben am Sonntagabend das Auswärtsspiel bei den Indians aus Memmingen in der DEL2 vor 2312 Zuschauern in der „Kutter”-Arena mit 7:4 gewonnen. Dadurch konnten sich die Blue Devils in der Tabellenplatz auf den achten Tabellenplatz verbessern.

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Landshut vertraute Devils-Coach Dave Matsos auch in Memmingen auf dasselbe Aufgebot. Die Personaldecke blieb vor allem in der Defensive äußerst dünn, standen doch erneut nur fünf Verteidiger zur Verfügung. Entwarnung gab es dagegen bei Niklas Postel, der gegen Landshut verletzt vom Eis musste, nun aber wieder mitwirken konnte. Im Tor stand erneut Kristian Hufsky, der sich bei seinem Heimdebüt mit einer starken Leistung und einem Shutout bereits in die Herzen der Fans gespielt hatte.

Weder das kräftezehrende Heimspiel gegen Landshut noch die Anreise nach Memmingen schienen den Blue Devils in den Beinen zu stecken. Die Oberpfälzer legten furios los und erspielten sich bereits im ersten Drittel ein komfortables Polster. Den Auftakt machte Regush, der Memmingens Goalie Roth keine Chance ließ. Noch ehe sich die Gastgeber davon erholen konnten, legte Weiden doppelt nach: Zunächst traf Jiranek freistehend, nur eine Minute später hämmerte Knackstedt die Scheibe zum 3:0 in den Winkel. Da waren gerade einmal sieben Minuten gespielt. Zwar kam auch Memmingen zu einigen Abschlüssen, doch Hufsky war stets zur Stelle. In der 15. Minute krönte Postel den starken Weidener Auftritt mit dem 4:0-Pausenstand.

Auch im Mitteldrittel kannten die Blue Devils zunächst kein Erbarmen und setzten ihren Offensivwirbel nahtlos fort. Gerade einmal 22 Sekunden waren gespielt, als Topscorer Tracey auf 5:0 erhöhte. Wenig später schlug der Angreifer auch im Powerplay zu und machte das halbe Dutzend voll. Doch damit nicht genug: Nur eine Minute später legte Charlie Jahnke nach und stellte bereits in der 26. Minute auf 7:0. Anschließend nahmen die Oberpfälzer etwas Tempo aus der Partie, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Weitere Chancen waren durchaus vorhanden, doch diesmal ließ sich der Memminger Schlussmann nicht mehr überwinden. Stattdessen gelang den Gastgebern kurz vor der zweiten Pause durch Marvin Schmid noch der Treffer zum 1:7.

Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken schalteten die Blue Devils im Schlussdrittel einen Gang zurück und konzentrierten sich zunehmend auf die Defensive. Dennoch bot sich den Oberpfälzern die Gelegenheit, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Nach einem Ellenbogencheck gegen einen Weidener durften die Gäste fünf Minuten lang in Überzahl ran, ließen trotz mehrerer gefährlicher Abschlüsse jedoch die Kaltschnäuzigkeit aus den ersten beiden Dritteln im Abschluss vermissen. Auf der Gegenseite gelangen den Memmingern in der Schlussphase noch drei Treffer, als sich die Blue Devils mehrere Zeitstrafen erlaubten. Mehr als Ergebniskosmetik war das allerdings nicht. Weiden brachte den deutlichen Vorsprung souverän über die Zeit und feierte einen auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg.

Memmingen Indians: Roth - Meisinger, Svedlung, Kolb, Watson, Fern, van der Linde - Fominych, Homjakovs, Wall, Brassard, Gennaro, Lillich, Maul, Schmid, Thiel, Meier, Krymskiy, Rust
Blue Devils Weiden: Hufsky - Bohac, Pokorny, Jiranek, Marusch, Faulhaber - Tracey, Regush, Knackstedt, Golod, Jahnke, Voyer, Brunner, Postel, Ribarik, Gron, Grimm, Hofverberg
Tore: 0:1 (4.) Regush (Tracey, Marusch), 0:2 (6.) Jiranek (Jahnke, Brunner), 0:3 (7.) Knackstedt (Voyer, Tracey), 0:4 (15.) Postel (Brunner), 0:5 (21.) Tracey (Bohac), 0:6 (25.) Tracey (Golod, Knackstedt), 0:7 (26.) Jahnke (Voyer, Bohac), 1:7 (37.) Schmid (Maul, Meisinger), 2:7 (53.) Brassard (Meisinger, Svedlund), 3:7 (57.) Thiel (Wall, Svedlund), 4:7 (58.) Wall (Svedlund, Thiel) – Strafen: Memmingen 11, Weiden 10 – SR: Singer, Heffner – Zuschauer: 2312

 
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