59 Strafminuten: Bärenstarke Blue Devils ringen den EV Landshut nieder | Weiden24

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Michael Regush (rechts) und Brayden Tracey (links) bejubeln mit dem Torschützen Maxim Golod das 1:0 für die Blue Devils Weiden beim Heimspiel gegen den EV Landshut.  (Bild: Werner Moller)
Michael Regush (rechts) und Brayden Tracey (links) bejubeln mit dem Torschützen Maxim Golod das 1:0 für die Blue Devils Weiden beim Heimspiel gegen den EV Landshut. (Bild: Werner Moller)
Michael Regush (rechts) und Brayden Tracey (links) bejubeln mit dem Torschützen Maxim Golod das 1:0 für die Blue Devils Weiden beim Heimspiel gegen den EV Landshut. (Bild: Werner Moller)
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Michael Regush (rechts) und Brayden Tracey (links) bejubeln mit dem Torschützen Maxim Golod das 1:0 für die Blue Devils Weiden beim Heimspiel gegen den EV Landshut. (Bild: Werner Moller)

59 Strafminuten: Bärenstarke Blue Devils ringen den EV Landshut nieder

Das Auf und Ab bei den Leistungen der Blue Devils Weiden in der DEL2 geht munter weiter: Nach der schwachen Leistung in der Vorwoche gegen Weißwasser zeigten sich die Oberpfälzer gegen Landshut wieder von ihrer Sahneseite.

Die Blue Devils Weiden haben am Freitagabend das Heimspiel gegen den EV Landshut in der DEL2 in der Hans-Schröpf-Arena mit 3:0 gewonnen. Vor 2046 begeisterten Zuschauer zeigten die Weidener eine starke, mannschaftlich geschlossene Vorstellung.

Zum Heimspiel gegen den EV Landshut gab es für die Blue Devils zumindest im Angriff eine erfreuliche Nachricht: Topscorer Brayden Tracey kehrte ins Line-up zurück. In der Defensive blieb die Personaldecke dagegen weiterhin äußerst dünn. Da Vladislav Filin, Mario Scalzo und Kapitän Tommy Muck nach wie vor fehlten, standen Coach Dave Matsos erneut nur fünf Verteidiger zur Verfügung. Zwischen den Pfosten erhielt Kristian Hufsky das Vertrauen und feierte damit sein Heimdebüt in der Hans-Schröpf-Arena.

Einen starken Start erwischten die Blue Devils, die zunächst das Geschehen bestimmten und durch Voyer und Jiranek erste Chancen verbuchten, jedoch an EVL-Goalie Dietl scheiterten. Nach sieben Minuten belohnten sich die Hausherren: Im ersten Powerplay dauerte es nur drei Sekunden, ehe Golod vor das Tor zog und zum verdienten 1:0 traf. Auch Landshut durfte anschließend in Überzahl ran, doch Weiden verteidigte konsequent und nahm dem gefürchteten EVL-Powerplay weitgehend die Gefährlichkeit. Kam doch einmal ein Schuss durch, war Devils-Goalie Hufsky zur Stelle. Zwar erarbeiteten sich die Niederbayern danach leichte Feldvorteile, die besseren Chancen hatten jedoch weiterhin die Oberpfälzer. Besonders Voyer verpasste mit seinem Abschluss eine mögliche höhere Führung.

Einen Start nach Maß erwischten die Blue Devils im Mitteldrittel: Voyer verwertete einen Abpraller zum 2:0. Weiden blieb am Drücker, kombinierte offensiv flüssig und präzise, während die Hausherren defensiv eng am Gegenspieler standen und kaum gefährliche Abschlüsse zuließen. Im Powerplay legte Topscorer Tracey schließlich das 3:0 nach. Danach wurde die Partie zunehmend ruppiger. Landshut brachte deutlich mehr Härte ins Spiel, Zikmund kassierte nach einem Check gegen den Kopf gegen Brunner eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Auch anschließend häuften sich die Nickligkeiten aufseiten der Gäste, denen der Frust über den Spielstand anzumerken war. Weiden ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und ging mit einem hochverdienten 3:0 in die zweite Pause.

Mit einer Drei-Tore-Führung im Rücken wählten die Blue Devils im Schlussdrittel eine defensivere Herangehensweise und überließen Landshut zunehmend die Scheibe. Die Gäste erarbeiteten sich dadurch zwar optische Vorteile, fanden gegen die leidenschaftlich verteidigenden Oberpfälzer jedoch kaum ein Durchkommen. Weiden stand kompakt, warf sich immer wieder in die Schüsse und konnte sich im Bedarfsfall auf Hufsky verlassen. Auf der Gegenseite boten sich durchaus Möglichkeiten zur endgültigen Entscheidung, doch sowohl Tracey als auch Golod vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Am verdienten Erfolg änderte das nichts mehr: Die Blue Devils ließen bis zur Schlusssirene nichts anbrennen und sicherten sich mit dem 3:0 drei wichtige Punkte. Zudem sicherte sich Hufsky den ersten Shootout der Saison.

Blue Devils Weiden: Hufsky - Pokorny, Bohac, Jiranek, Marusch, Faulhaber - Knackstedt, Regush, Tracey, Voyer, Jahnke, Golod, Ribarik, Postel, Brunner, Hofverberg, Grimm, Gron
EV Landshut: Dietl - Bergman, A. Schwarz, Jobke, Dersch, Mayer, Has, Serikow - Park, Voit, Gaus, Gooch, Roy, T. Schwarz, Lindberg, Stieler, Immo, Mayenschein, Zikmund, Stümpel
Tore: 1:0 (8.) Golod (Tracey), 2:0 (21.) Voyer (Jiranek, Marusch), 3:0 (35.) Tracey (Jahnke, Voyer) – Strafen: Weiden 12, Landshut 17 + 10 für Mayenschein + Spieldauerdisziplinarstafe Zikmund – SR: Kalnik, Meineke – Zuschauer: 2046

 
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