Michelle (21) aus Leuchtenberg machte eine Ausbildung zur Elektronikerin für Automatisierungs- und Systemtechnik. Wie diese ablief und warum sie sich wieder dafür entscheiden würde.
„Ich prüfe Maschinen, teste und update Programme und betreue Projekte, bei denen es um die Sicherheit geht“, beschreibt Michelle Thier (21) ihren Arbeitsalltag. Sie machte ihre Ausbildung bei Witron in Parkstein und ist jetzt Elektronikerin für Automatisierungs- und Systemtechnik. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem das Programmieren.
„Das Schönste ist, wenn man ein Programm schreibt und dann sieht, wie die Maschinen angeschaltet werden und auch wirklich laufen“, findet Michelle. Man müsse in ihrem Bereich auch Lust haben, zu tüfteln und bei Problemen nach Lösungen zu suchen.
Michelle kam durch ein Praktikum zu Witron. „Ich würde auch empfehlen, ein Praktikum zu machen und sich den Beruf anzuschauen. Sonst stellt man es sich vielleicht anders vor, als es ist.“
„Die wichtigste Voraussetzung ist, dass man die Begeisterung für diesen Beruf spürt und wirklich etwas lernen möchte“, findet Thomas Hörig, der bei Witron Ausbildungsleiter ist. Auch er empfiehlt Praktika: „Beide Seiten haben etwas davon: Die Auszubildenden wissen, worauf sie sich einlassen, und wir können die Persönlichkeit kennenlernen und dadurch vielleicht auch über die eine oder andere Note hinwegsehen.“
Für Michelle steht fest: Sie würde sich wieder für diesen Beruf entscheiden.