Wieder mal so ein Ritterschlag für die Truppe vom Sündikat: Megaloh startet seine Tour in Weiden. Im Ring-Kino. Der Lohn: Volles Haus. Weitere Konzert-Stationen für den Rapper aus Berlin-Moabit: Wien, Hamburg, Leipzig, Berlin usw. Aber erstmal feierte die Oberpfalz Megaloh, mit Millionen Clicks auf Spotify einer der ganz Großen auf Hip-Hop-Bühne. Sein neues Album „Schwarzer Lotus” ist die logische Konsequenz seiner mehr als 20-jährigen musikalischen Karriere. Deutsche Texte mit Tiefgang, Lyrik aus der Großstadt, keine Aggro-Kultur, kein Gangsta-Geplärre, aber jede Menge Liebe und Afrovibes. Und richtiger Tanzalarm, auch eine Hommage an seine großen Idole Wu-Tang Clan. Sein 90-minütiger Gig in Weiden war eine Chronologie seines Schaffens, mit älterem Material, Songs aus dem Album „Regenmacher” (2016 auf Nr. 2 in den Charts) und neuen Songs. Und immer wieder hieß es: „Weiden, ich will eure Hände sehen”. Ein Abend, der zunehmend Fahrt aufnahm. Auch für Megaloh, der um Mitternacht seinen 45. Geburtstag feierte. Nicht in Moabit, sondern in der Max-Reger-Stadt.