Nach dem schweren Busunglück auf der A 93 mit 23 Verletzten im August 2025 ist der 68-jährige Fahrer verurteilt worden. Das Urteil: fahrlässige Körperverletzung in 23 tateinheitlichen Fällen. Die Geldstrafe beträgt 90 Tagessätze zu jeweils 30 Euro. Von einem Fahrverbot sieht das Gericht ab. Der Führerschein des Busfahrers war unmittelbar nach dem Unfall für zehn Monate entzogen worden.
Was genau ausschlaggebend für den Unfall war, konnte das Gericht nicht abschließend klären – ob die Ursache Übermüdung gewesen sei, ein kurzer körperlicher Ausfall oder ein Medikament eine Rolle gespielt habe, das der Busfahrer laut eigener Auskunft zwei Tage zuvor zu sich genommen hat. Nach dem Unfall wurde bei ihm auch eine Herzerkrankung festgestellt. Zeugen berichteten vor Gericht von Müdigkeitssymptomen, die sie beim Busfahrer bemerkt hätten, wie Oberpfalz-Medien berichtet.