16 Sekunden fehlen: Blue Devils Weiden verlieren auch den letzten Test | Weiden24

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
vor 43 Minuten
Jordan Knackstedt trifft in dieser Szene zum zwischenzeitlichen 3:2 für die Blue Devils Weiden. (Bild: Werner Moller)
Jordan Knackstedt trifft in dieser Szene zum zwischenzeitlichen 3:2 für die Blue Devils Weiden. (Bild: Werner Moller)
Jordan Knackstedt trifft in dieser Szene zum zwischenzeitlichen 3:2 für die Blue Devils Weiden. (Bild: Werner Moller)
cancel
info
Jordan Knackstedt trifft in dieser Szene zum zwischenzeitlichen 3:2 für die Blue Devils Weiden. (Bild: Werner Moller)

16 Sekunden fehlen: Blue Devils Weiden verlieren auch den letzten Test

Die Blue Devils Weiden verpassen im letzten Test einen erfolgreichen Abschluss: Gegen Bietigheim führt Weiden dreimal, kassiert aber 16 Sekunden vor Schluss in doppelter Unterzahl das entscheidende Gegentor zur 3:4-Niederlage.

Die Blue Devils Weiden haben am Freitagabend ihr letztes Testspiel in der Vorbereitung auf die neue DEL2-Saison verloren. Vor lediglich 857 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena setzte es gegen den Vorjahres-Halbfinalisten aus Bietigheim eine 3:4-Niederlage.

Mit einer lange erwarteten Nachricht gingen die Blue Devils in den letzten Test gegen Bietigheim: Headcoach Dave Matsos fällt aus gesundheitlichen Gründen auf unbestimmte Zeit aus, weshalb Mikhail Nemirovsky gemeinsam mit Stephan Seeger jun. übernahm. Auf dem Eis kehrten Vladislav Filin und Georg Thal zurück, Filin rückte neben Tommy Muck in die erste Abwehrreihe. Während Patrik Mühlberger erneut das Tor hütete, fehlten Michael McNiven und Filip Reisnecker weiterhin.

Die Blue Devils erwischten einen schwungvollen Start, agierten spritzig und passsicher und drängten Bietigheim tief in die eigene Zone. Knackstedt belohnte den Auftakt, ließ seinen Gegenspieler mit einer Finte stehen und traf zum 1:0. Im Powerplay legte Weiden nach: Tracey setzte Gron sehenswert in Szene, der auf 2:0 erhöhte. Danach verlor das Weidener Spiel jedoch an Zug. Eine Unachtsamkeit in der Defensive brachte die Gäste zurück, wenig später glich Crnkic in Überzahl zum 2:2 aus. Bis zur Sirene hatte Bietigheim im Anschluss optisch mehr vom Spiel, ohne sich noch zwingende Möglichkeiten zu erspielen.

Deutlich verhaltener als im ersten Abschnitt starteten beide Teams ins Mitteldrittel, wobei der Gast aus Baden-Württemberg zunächst die besseren Akzente setzte. Nach nicht einmal zwei Minuten rettete der Pfosten für Weiden, ehe die Blue Devils selbst wieder den Vorwärtsgang einlegten. Postel und Regush fanden in Ex-Weidener Felix Noack noch ihren Meister, dann schlug Knackstedt zu: Frei vor dem Tor blieb er eiskalt und stellte auf 3:2. Doch der Jubel war kaum verklungen, da antwortete Büsing nur neun Sekunden später mit dem 3:3. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für Weiden, zwingende Chancen blieben bis zur Sirene jedoch aus.

Im Schlussdrittel blieben die Goalies zunächst weitgehend beschäftigungslos, dafür rückten nach einer Auseinandersetzung die Schiedsrichter in den Mittelpunkt und schickten gleich mehrere Akteure auf die Strafbank. Eine daraus resultierende Unterzahl überstand Weiden schadlos. Sieben Minuten vor Schluss bot sich den Blue Devils selbst im Powerplay die Chance zur Führung, doch Tracey verzog, weitere Abschlüsse entschärfte Noack. In der Schlussphase erhöhte Bietigheim den Druck - und bekam die entscheidende Gelegenheit: Weiden geriet in doppelte Unterzahl, ehe die Steelers 16 Sekunden vor der Sirene zum 4:3-Siegtreffer zuschlugen.

Blue Devils Weiden: Mühlberger - Muck, Filin, Scalzo, Pokorny, Marusch, Bohac, Faulhaber, Stark - Voyer, Regush, Tracey, Gläser, Jahnke, Postel, Gron, Knackstedt, Grimm, Hofverberg, Thal, Brunner
Tore: 1:0 (3.) Knackstedt (Grimm, Marusch), 2:0 (8.) Gron (Tracey, Voyer), 2:1 (12.) Fonstad (Cerny, Dugan), 2:2 (14.) Crnkic (Nieleck, Racuk), 3:2 (31.) Knackstedt (Postel, Bohac), 3:3 (32.) Büsing, 3:4 (60.) Eckl (Racuk) – Strafen: Weiden 22, Bietigheim 18 – SR: Todam, Blankart – Zuschauer: 857

 
north