In der neuen Folge des „Powerplay”-Podcasts geht es um die ersten beiden Testspiele der Blue Devils Weiden gegen Budapest und Regensburg. Was lief gut, was lief schlecht und wie sind die Weidener in Gemengelage der DEL2 einzuschätzen?
Die ersten beiden Vorbereitungsspiele sind Geschichte. In der neuen Folge des „Powerplay”-Podcasts sprechen Thomas Webel und Max Schlötter darüber, was sich aus den Auftritten gegen Budapest Jégkorong Akadémia HC und die Eisbären Regensburg herauslesen lässt.
Der erste Gegner aus Ungarn dürfte sportlich kaum DEL2-Niveau gehabt haben, entsprechend wenig Aussagekraft besitzt der deutliche Weidener Erfolg vom Samstag. Anders sah es am Sonntag gegen Regensburg aus. Im vorgezogenen, wenn auch noch nicht ganz so prestigeträchtigen Oberpfalz-Derby wirkten die Blue Devils alles in allem etwas müde, leisteten sich bei der 1:4-Niederlage zusätzlich viele unnötige Strafzeiten. Selbst in Überzahl schwächten sie sich selbst. Ein Punkt, den auch Trainer Dave Matsos im Nachgang deutlich ansprach und an dem er in den kommenden Wochen arbeiten will.
Lichtblicke gab es dennoch. Patrick Mühlberger bekam in beiden Partien Spielzeit und hinterließ als Backup von Michael McNiven einen guten Eindruck. Auch Maximilian Brunner fiel – gerade in Kombination mit seinem Reihenpartner Filip Reisnecker – erneut positiv auf. Der junge Angreifer überzeugte mit Tempo und zwei Vorlagen gegen Budapest – und erhielt anschließend auch von Matsos viel Lob.
Bereits am Donnerstag, 27. August, steht gegen Banik Sokolov das erste Heimspiel der Vorbereitung an. Matsos hat angekündigt, bei Reihen, Powerplay und Unterzahlformationen weiter zu experimentieren. Spannend wird auch, ob Brayden Tracey erstmals für die Blue Devils auf dem Eis steht – bislang fehlte der designierte Königstransfer sowohl beim öffentlichen Training als auch bei den Testspielen in Deggendorf.
Darüber hinaus richtet sich der Blick in der neuen Folge bereits auf die Konkurrenz in der kommenden DEL2-Saison. Die Düsseldorfer EG hat ihren Kader kräftig verstärkt, Landshut macht einen starken Eindruck, ebenso Rosenheim, das unter anderem Tomas Rubes aus Weiden verpflichtet hat. Wo können sich die Blue Devils in diesem Feld einordnen? Trotz Matsos’ Ansage, mit den großen Teams mithalten zu können, ist man sich einig: Zunächst dürfte es darum gehen, mit den unteren Tabellenregionen möglichst wenig zu tun zu haben. Bis dahin bleibt noch einiges zu sortieren. Das Spielsystem – wie auch immer es am Ende aussehen mag – muss sich finden, die Reihen dürften weiter verändert werden – und auch bei einigen Personalien sind noch Fragen offen. Aber noch gibt es keinen Grund zur Panik, denn: die Vorbereitung hat gerade erst begonnen.