Zwei Haftbefehle bei Grenzkontrollen in Waidhaus vollstreckt | Weiden24

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
vor einer Stunde
Bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus wurden zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter festgenommen. Beide müssen nun Ersatzfreiheitsstrafen verbüßen. (Symbolbild: Petra Hartl)
Bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus wurden zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter festgenommen. Beide müssen nun Ersatzfreiheitsstrafen verbüßen. (Symbolbild: Petra Hartl)
Bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus wurden zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter festgenommen. Beide müssen nun Ersatzfreiheitsstrafen verbüßen. (Symbolbild: Petra Hartl)
cancel
info
Bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus wurden zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter festgenommen. Beide müssen nun Ersatzfreiheitsstrafen verbüßen. (Symbolbild: Petra Hartl)

Zwei Haftbefehle bei Grenzkontrollen in Waidhaus vollstreckt

Bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus wurden zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter festgenommen. Beide müssen nun Ersatzfreiheitsstrafen verbüßen.

Beamte der Bundespolizei Waidhaus haben am Mittwoch, 29. April, bei Grenzkontrollen an der Autobahn A6 zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter festgenommen. Die beiden Osteuropäer standen bereits seit fünf und sieben Jahren auf der Fahndungsliste der Deutschen Justiz und wurden in Justizvollzugsanstalten gebracht. Das teilte die Bundespolizei mit.

Am Nachmittag kontrollierten die Einsatzkräfte einen 29-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Beim Abgleich seiner Personalien mit dem Fahndungsregister stellten die Beamten einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I zur Strafvollstreckung fest. Grundlage war eine Verurteilung wegen Betrugs durch das Amtsgericht München aus dem April 2019. Der Mann hat seine Justizschulden in Höhe von rund 10.000 Euro bislang nicht bezahlt und sich der Strafvollstreckung entzogen. Die Beamten nahmen den 29-Jährigen fest, nachdem er den geforderten Betrag nicht aufbringen konnte, und brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden. „Dort verbüßt er nun eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe”, heißt es in der Pressemitteilung.

Am Abend desselben Tages ging den Bundespolizisten eine weitere gesuchte Person ins Netz. Auch bei der Kontrolle einer 39-jährigen Rumänin stellten die Beamten ein Fahndungsersuchen der Justiz fest. Die Staatsanwaltschaft Mainz hatte einen Haftbefehl zur Strafvollstreckung gegen die Frau erlassen. Sie war im September 2021 durch das Amtsgericht Bingen wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen verurteilt worden. Da sie die verhängte Geldstrafe in Höhe von 3.700 Euro nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft den Haftbefehl. Auch sie konnte die geforderte Summe vor Ort nicht begleichen. Die Bundespolizisten nahmen die 39-Jährige fest und übergaben sie der Justiz. Die Frau müsse eine Ersatzfreiheitsstrafe von mehreren Monaten verbüßen, teilte die Bundespolizei mit.

 
north