Waldbrandgefahr: Luftbeobachter fliegen wieder in der Oberpfalz | Weiden24

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Diese Aussicht haben Piloten und Luftbeobachter vom Stützpunkt Weiden-Latsch. (Archivbild: jak)
Diese Aussicht haben Piloten und Luftbeobachter vom Stützpunkt Weiden-Latsch. (Archivbild: jak)
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Diese Aussicht haben Piloten und Luftbeobachter vom Stützpunkt Weiden-Latsch. (Archivbild: jak)

Waldbrandgefahr: Luftbeobachter fliegen wieder in der Oberpfalz

Gerade erst hat ein großer Waldbrand Hunderte Einsatzkräfte in Freudenberg in Atem gehalten. Die Gefahr solcher Brände bleibt groß: Deshalb sind Luftbeobachter unterwegs. Und die Bevölkerung ist zur Vorsicht aufgerufen.

Wegen der andauernden Hitze und Trockenheit „und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg, Außenstelle Pielenhofen, in Abstimmung mit den Behörden die Waldbrandluftbeobachtung für die Oberpfalz angeordnet”: Darauf macht die Behörde in einer Pressemitteilung aufmerksam. Experten beobachten die Region von Flugzeugen aus, um Waldbrände frühzeitig zu erkennen. Diese Luftbeobachtung läuft zunächst von 4. bis 6. August.

Bei ergiebigen Niederschlägen entscheiden die Luftbeobachter nach eigenem Ermessen über den Abbruch der Aktion oder deren räumliche Einschränkung. Aber auch die Bevölkerung ist zur Vorsicht aufgerufen, wie die Behörde betont: Die Bürger werden „dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen”. Das Landwirtschaftsamt hat auch einige wichtige Verhaltensregeln parat, um einen Waldbrand zu vermeiden:

  • In den Wäldern gilt für Waldbesucher Rauchverbot vom 1. März bis 31. Oktober.
  • Werfen Sie beim Autofahren keine Zigarettenkippen aus dem Fenster.
  • Entzünden Sie im Wald oder in Waldnähe (bis 100 m) kein offenes Feuer.
  • Fahrzeuge wegen der heißen Katalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund parken.
  • Pkw, Krafträder und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge dürfen deshalb nicht auf Wiesen und Waldwegen abgestellt werden.
  • Müll vermeiden: weggeworfene Gegenstände wie Feuerzeuge oder Dosen mit chemischen Substanzen können zu einem Brandherd werden.
  • Melden Sie Waldbrände mit möglichst genauer Ortsangabe sofort an die Feuerwehr unter der Telefonnummer 112.
  • Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge bei ihrem Einsatz nicht behindert werden.

Die Befliegung im Zuge der Luftbeobachtung übernehmen ehrenamtliche Piloten der Flugbereitschaft der Luftrettungsstaffel Oberpfalz. An Bord des Flugzeugs befinden sich neben dem Piloten ausgebildete Luftbeobachter der Feuerwehr oder der Verwaltung, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst.

Die Luftbeobachter starten von verschiedenen Stützpunkten aus, von Schmidgaden, Cham-Janahof und Weiden-Latsch, und sind täglich von etwa 13 bis 14 Uhr und 18 bis 19 Uhr in der Luft. Flugrouten sind „Oberpfalz-Mitte” (Schmidgaden, Wolfsbach, Hausen, lllschwang, Kleinfalz, Irlbach, Weiherhammer, Oberviechtach, Rötz, Bruck, Klardorf, Neukirchen, Schmidgaden), „Oberpfalz-Nord” (Weiden-Latsch, Moosbach, Plößberg, Rosall, Wernersreuth, Kemnath, Pressath, Weiden-Latsch) sowie „Oberpfalz-Ost” (Cham-Janahof, Nittenau, Maxhütte-Haidhof/bis A 93, Scheuchenberg, Wörth a.d. Donau, Falkenstein, Bad Kötzting, Kaitersberg, Lam, Furth im Wald, Cham, Janahof).

 
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