Sachsen-Krimi und Strafenflut: So liefen die ersten Pre-Play-off-Spiele der DEL2 | Weiden24

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vor 2 Stunden
David Elsner und der EV Landshut führen mit 1:0 in der Serie gegen die DEG.  (Archivbild: Elke Englmaier)
David Elsner und der EV Landshut führen mit 1:0 in der Serie gegen die DEG. (Archivbild: Elke Englmaier)
David Elsner und der EV Landshut führen mit 1:0 in der Serie gegen die DEG. (Archivbild: Elke Englmaier)
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David Elsner und der EV Landshut führen mit 1:0 in der Serie gegen die DEG. (Archivbild: Elke Englmaier)

Sachsen-Krimi und Strafenflut: So liefen die ersten Pre-Play-off-Spiele der DEL2

Das war ein Auftakt nach Maß für die DEL2-Pre-Play-offs. Zwei Spiele, zwei sehr unterschiedliche Geschichten – und in beiden Serien ist natürlich bereits nach der ersten Partie ordentlich Druck auf den Verlierern.

Im Traditionsduell zwischen dem EV Landshut und der Düsseldorfer EG hat der EVL den ersten Schritt Richtung Viertelfinale gemacht. Vor heimischer Kulisse setzte sich die Mannschaft von Uwe Krupp mit 4:1 durch und liegt in der Best-of-Three-Serie damit mit 1:0 vorne. Sportlich war die Partie über weite Strecken eine klare Angelegenheit. Landshut ging durch Tor Immo früh in Führung, Julian Kornelli erhöhte wenig später auf 2:0. Die DEG kam durch Leon Niederberger zwar noch einmal auf 1:2 heran, doch danach übernahmen die Niederbayern wieder die Kontrolle. Finn Serikow – vergangene Saison auch im Trikot der Blue Devils Weiden aktiv – traf zum 3:1, ehe Tobias Lindberg mit dem vierten Treffer den Deckel endgültig draufmachte.

Wirklich ruhig blieb es auf dem Eis allerdings zu keiner Phase. Insgesamt 69 Strafminuten sprechen eine deutliche Sprache. Mehrere Faustkämpfe, Checks gegen die Bande und diverse Nickligkeiten sorgten dafür, dass sich beide Teams nichts schenkten. Landshut sammelte am Ende 43 Strafminuten, die DEG immerhin 26. Für Düsseldorf wird die Lage damit bereits brenzlig. Am Freitag steht das Heimspiel unter enormem Druck. Eine weitere Niederlage – und die ohnehin enttäuschende Saison der DEG wäre bereits Mitte März beendet.

Füchse drehen Sachsen-Derby

Deutlich enger ging es im zweiten Pre-Play-off-Duell zu. Im Sachsen-Derby zwischen den Lausitzer Füchsen und den Eispiraten Crimmitschau entwickelte sich eine Partie mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. Crimmitschau, als Tabellenzehnter eigentlich Außenseiter der Serie, erwischte zunächst den besseren Start. Nach 17 Minuten stand es plötzlich 2:0 für die Gäste – ein Spielstand, mit dem in Weißwasser wohl kaum jemand gerechnet hatte.
Doch die Füchse antworteten noch vor der ersten Pause. Innerhalb von knapp zwei Minuten glichen sie im Schlussabschnitt des ersten Drittels zum 2:2 aus und stellten die Partie damit wieder komplett auf Anfang.

Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen klaren Chancen. Auffällig: Während im Landshuter Spiel die Fetzen flogen, blieb das Derby erstaunlich ruhig. Gerade einmal zwei Strafminuten standen am Ende auf dem Spielbericht. Die Entscheidung fiel schließlich in der Verlängerung. Nach achteinhalb Minuten der Overtime traf Weißwasser zum 3:2 und sicherte sich damit den ersten Sieg der Serie. Damit haben die Lausitzer Füchse nun Matchpuck. Crimmitschau hat allerdings gezeigt, dass man mithalten kann – entschieden ist in dieser Serie also noch nichts.

 
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