Die Blue Devils Weiden haben die Lizenz für die kommende DEL2-Saison erhalten und ihren Kader kräftig verstärkt. In der neuen Folge von „Powerplay” ordnen Thomas Webel und Max Schlötter die jüngsten Entwicklungen ein.
In der neuen Folge des Podcasts Powerplay sprechen Thomas Webel und Max Schlötter über die jüngsten Entwicklungen bei den Blue Devils Weiden. Dabei geht es zunächst um das inzwischen abgeschlossene Lizenzverfahren der DEL2. Wie alle anderen Clubs haben auch die Oberpfälzer grünes Licht für die kommende Saison erhalten. Damit steht fest: Weiden wird auch in der Saison 2026/27 in der DEL2 an den Start gehen.
Anschließend richtet sich der Blick auf den Kader – und dort haben die Blue Devils in den vergangenen Tagen gleich mehrfach für Aufsehen gesorgt. Vor allem die Verpflichtung von Brayden Tracey sorgt für große Vorfreude. Der 25-Jährige bringt die Erfahrung aus einem NHL-Einsatz und mehr als 190 AHL-Spielen mit und wurde 2019 in der ersten Runde des NHL-Drafts ausgewählt. Im Podcast ist man sich einig: Der Kanadier ist bislang der Königstransfer des Sommers. Gleichzeitig bleibt eine entscheidende Frage: Erhält Tracey einen deutschen Pass? Derzeit würde der Angreifer eine Kontingentstelle belegen. Sollte er künftig als deutscher Spieler gelten, würde das den Blue Devils deutlich mehr Flexibilität bei der Kaderplanung verschaffen.
Auch Jordan Knackstedt ist Thema der neuen Folge. Der 37-jährige Deutsch-Kanadier bringt mehr als 400 DEL2-Spiele und über 500 Scorerpunkte mit nach Weiden. Seine Erfahrung und Führungsqualitäten könnten gerade für die neu formierte Mannschaft von großer Bedeutung werden. Neben den Neuzugängen sprechen Webel und Schlötter auch über die Abgänge von Cedric Schiemenz und Constantin Vogt. Während Schiemenz als Unterschiedsspieler verpflichtet wurde, sein Potenzial aber erst spät in der Saison andeutete, überzeugte Vogt vor allem mit Einsatz und Tempo, ließ jedoch häufig die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen.
Abschließend werfen die beiden einen Blick auf den aktuellen Kader. Die Offensive wirkt deutlich stärker besetzt als noch vor wenigen Wochen, in der Defensive könnte dagegen noch einmal nachgelegt werden. Insgesamt macht die Mannschaft bereits einen sehr ausgewogenen Eindruck. Nun wird spannend sein, wie Trainer David Matsos seine Reihen zusammenstellt – und welche Auswirkungen die noch offene Passsituation von Brayden Tracey auf die endgültige Kaderplanung haben wird.