Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor neuer Callcenter-Betrugsmasche | Weiden24

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
vor 2 Stunden
Die Oberpfälzer Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche mit Geldüberweisungen aus „Sicherheitskonten”.  (Symbolbild: Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)
Die Oberpfälzer Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche mit Geldüberweisungen aus „Sicherheitskonten”. (Symbolbild: Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)
Die Oberpfälzer Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche mit Geldüberweisungen aus „Sicherheitskonten”. (Symbolbild: Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)
cancel
info
Die Oberpfälzer Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche mit Geldüberweisungen aus „Sicherheitskonten”. (Symbolbild: Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)

Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor neuer Callcenter-Betrugsmasche

Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus. Sie drängen zu Überweisungen auf angebliche Sicherheitskonten. Das Polizeipräsidium warnt: Auch eine angezeigte Behördennummer ist kein Beleg für die Echtheit eines Anrufs.

Die Oberpfälzer Polizei hat vor einer neuen Form des Callcenterbetrugs gewarnt, bei der sich Täter als Bankmitarbeiter, Polizisten und Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank ausgeben. Nach Angaben der Polizei sprechen die Anrufer insbesondere russischsprachige Menschen an und behaupten, in deren Namen sei ein Kredit über 17 000 Euro aufgenommen worden.

Anschließend würden die Betroffenen an angebliche Sicherheitsmitarbeiter, Polizeibeamte oder Bundesbankmitarbeiter weitergeleitet. Die Kommunikation laufe dabei telefonisch, über Telegram und teils sogar per Videoanruf, um die falsche Identität glaubwürdig erscheinen zu lassen.

In mehreren bekannten Fällen sei die gespoofte Rufnummer 030 186810 angezeigt worden, teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit. Dabei handle es sich tatsächlich um die Vermittlungsnummer des Bundesministeriums des Innern. Im weiteren Verlauf behaupteten die Täter demnach, es gebe weitere Kredite oder hohe Forderungen bei verschiedenen Banken.

Als vermeintliche Lösung böten sie ein sogenanntes Sicherheits- oder Referenzkonto an. Die Betroffenen sollten ihre Kontostände mitteilen und anschließend ihr Guthaben auf dieses Konto überweisen. Tatsächlich dient das der Polizei zufolge dazu, Geld auf ein von den Tätern kontrolliertes Konto umzuleiten.

Die Polizei rät, sich bei solchen Anrufen nicht unter Druck setzen zu lassen, das Gespräch im Zweifel zu beenden und Angaben nur über offizielle Kontaktwege zu überprüfen. Banken und Behörden würden niemals verlangen, Geld auf ein Sicherheits- oder Referenzkonto zu überweisen. Auch eine angezeigte Behördennummer sei kein Beleg für die Echtheit eines Anrufs, weil Täter Rufnummern fälschen könnten.

 
north