Neustädter Storchenquartett bleibt auch bei Hitze cool | Weiden24

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Die vier Jungstörche in Neustadt/WN trotzen der Hitze. Durch die geöffneten Schnäbel hecheln sie nach Luft. Zur Kühlung koten sie auch ihre Beine ein, die dann weiß erscheinen. (Bild: Webcam Landratsamt Neustadt/WN)
Die vier Jungstörche in Neustadt/WN trotzen der Hitze. Durch die geöffneten Schnäbel hecheln sie nach Luft. Zur Kühlung koten sie auch ihre Beine ein, die dann weiß erscheinen. (Bild: Webcam Landratsamt Neustadt/WN)
Die vier Jungstörche in Neustadt/WN trotzen der Hitze. Durch die geöffneten Schnäbel hecheln sie nach Luft. Zur Kühlung koten sie auch ihre Beine ein, die dann weiß erscheinen. (Bild: Webcam Landratsamt Neustadt/WN)
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Die vier Jungstörche in Neustadt/WN trotzen der Hitze. Durch die geöffneten Schnäbel hecheln sie nach Luft. Zur Kühlung koten sie auch ihre Beine ein, die dann weiß erscheinen. (Bild: Webcam Landratsamt Neustadt/WN)

Neustädter Storchenquartett bleibt auch bei Hitze cool

Die vier Jungstörche im Nest auf dem Dach des Landratsamts Neustadt/WN haben sich prächtig entwickelt. Die aktuelle Hitze ist auch für sie herausfordernd. Ein Trick hilft, sich abzukühlen.

Die Sonne brennt seit Tagen vom Himmel. Unangenehm auch für Vögel, deren Federkleid nur wenig zur Abkühlung beiträgt. Doch viele Tiere haben ihre eigenen Tricks entwickelt, um mit den hohen Temperaturen klarzukommen. Das müssen auch die vier Jungstörche auf dem Dach des Neustädter Landratsamts, die sich bislang gut entwickeln. Gegen die Hitze nutzen sie ein eher anrüchiges Kühlsystem: Sie beschmieren zum Sonnenschutz ihre Beine mit flüssigem Kot, die dann weiß erscheinen. Das im Kot enthaltene Wasser entzieht beim Verdunsten dem Körper Wärme. Über den geöffneten Schnabel hecheln sie außerdem, ähnlich wie Hunde.

Vor allem aber müssen sie trinken. Da sie noch nicht fliegen können, versorgen die Eltern sie mit Wasser. „Das holen sie vermutlich aus der Waldnaab und füllen dort ihre Schnäbel mit Wasser. Viel Arbeit für die Altvögel“, weiß Neustadts Storchenbetreuer Gerold Haas, der sich seit 2015 um die Tiere kümmert. Er sei froh, dass auch die dortigen Wiesen gemäht wurden. „Jetzt finden die Eltern genügend Mäuse für den vierköpfigen Nachwuchs“, sagt Haas. Er hofft, dass die Jungtiere bald mit den ersten Flugbewegungen beginnen. „Langsam wird’s Zeit, um selber auf Nahrungssuche gehen zu können.“

 
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