Nach dem Lkw-Unfall in einer Baustelle auf der A93 bei Schwandorf ist die Vollsperrung mittlerweile aufgehoben. In beiden Fahrtrichtungen steht allerdings weiterhin nur eine Spur zur Verfügung. Der entstandene Schaden ist erheblich.
Nach dem schweren Unfall am Montagmorgen auf der A93 zwischen Schwandorf-Nord und Schwarzenfeld hat sich die Verkehrslage etwas entspannt. Wie die Autobahnpolizeistation Schwandorf auf Nachfrage mitteilte, ist die Vollsperrung in Fahrtrichtung Hof mittlerweile aufgehoben. In beiden Fahrtrichtungen kann der Verkehr derzeit jeweils einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren.
Der Lastwagen war am frühen Morgen im Baustellenbereich durch die dortige Absperrung gefahren und anschließend in eine Leitplanke geprallt. Dabei wurde die Baustellenabsperrung auf einer Länge von rund 100 Metern beschädigt.
Insgesamt wurden bei dem Unfall drei weitere Fahrzeuge beschädigt. Ein nachfolgendes Fahrzeug fuhr gegen die durch den Unfall verschobene Absperrung. Sie war auch dafür verantwortlich, dass zwei weitere Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn in den Unfall verwickelt und beschädigt worden sind. Im Baustellenbereich zwischen Schwarzenfeld und Schwandorf-Nord werden die beiden Fahrtrichtungen durch die Baustellenabsicherung voneinander getrennt.
Den entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei nach ersten Erkenntnissen grob auf rund 50.000 Euro. Mögliche Schäden an der Fahrbahn könnten noch hinzukommen.
Mit Verkehrsbehinderungen müssen Autofahrer weiterhin rechnen. Die beschädigte Baustellenabsicherung soll nach Angaben der Polizei im Laufe des gesamten Vormittags wiederhergestellt werden, möglicherweise sind auch am Nachmittag noch Arbeiten notwendig. Bis dahin bleibt es in beiden Fahrtrichtungen bei jeweils einer befahrbaren Spur. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.