Falsche Polizistin fordert Smartphone im Zug nach Weiden | Weiden24

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Eine Frau gibt sich im Zug nach Weiden als Kriminalbeamtin aus und fordert ein Smartphone. Die Polizei ermittelt wegen Amtsanmaßung. (Symbolbild: Petra Hartl)
Eine Frau gibt sich im Zug nach Weiden als Kriminalbeamtin aus und fordert ein Smartphone. Die Polizei ermittelt wegen Amtsanmaßung. (Symbolbild: Petra Hartl)
Eine Frau gibt sich im Zug nach Weiden als Kriminalbeamtin aus und fordert ein Smartphone. Die Polizei ermittelt wegen Amtsanmaßung. (Symbolbild: Petra Hartl)
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Eine Frau gibt sich im Zug nach Weiden als Kriminalbeamtin aus und fordert ein Smartphone. Die Polizei ermittelt wegen Amtsanmaßung. (Symbolbild: Petra Hartl)

Falsche Polizistin fordert Smartphone im Zug nach Weiden

Im Zug nach Weiden spricht eine vermeintliche Polizistin plötzlich eine Frau an – diese müsse nun ihr Smartphone abgeben. Einen allzu offiziellen Eindruck macht die „Beamtin” dabei aber nicht.

Eine 27-jährige Frau aus Deutschland erlebte am Mittwochabend eine ungewöhnliche Situation im Regionalexpress von Nürnberg nach Weiden. Gegen 19.45 Uhr wurde sie von einer unbekannten Frau angesprochen, die sich laut Polizeibericht als „Kriminalbeamtin” ausgab und die Herausgabe ihres Smartphones verlangte. Die angebliche Polizistin behauptete, auf dem Gerät befänden sich Beweise, konnte jedoch keinen Dienstausweis vorzeigen.

Die 27-Jährige bemerkte, dass die Frau einen alkoholisierten Eindruck machte und nicht dem typischen Bild einer Kriminalpolizistin entsprochen habe. Sie verweigerte die Herausgabe des Smartphones, woraufhin es zu einem Streit der beiden kam. Beide Frauen verließen den Zug in Weiden, und die falsche Beamtin flüchtete in unbekannte Richtung.

Die Geschädigte erstattete Anzeige bei der Bundespolizei in Weiden. Die Ermittlungen wegen Amtsanmaßung wurden aufgenommen. Laut Paragraph 132 des Strafgesetzbuches wird Amtsanmaßung mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet.

 
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