Fahrraddiebstähle: Weiden sticht heraus, Amberg als sicherer eingestuft | Weiden24

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vor 2 Tagen
Gesicherte Fahrräder am Bahnhof Weiden. Rund 120 Diebstähle wurden im Jahr 2024 angezeigt  (Bild: Gabi Schönberger)
Gesicherte Fahrräder am Bahnhof Weiden. Rund 120 Diebstähle wurden im Jahr 2024 angezeigt (Bild: Gabi Schönberger)
Gesicherte Fahrräder am Bahnhof Weiden. Rund 120 Diebstähle wurden im Jahr 2024 angezeigt (Bild: Gabi Schönberger)
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Gesicherte Fahrräder am Bahnhof Weiden. Rund 120 Diebstähle wurden im Jahr 2024 angezeigt (Bild: Gabi Schönberger)

Fahrraddiebstähle: Weiden sticht heraus, Amberg als sicherer eingestuft

Fahrräder klauen? In Bayern nicht so ein großes Thema. Auch die Oberpfalz ist bei Fahrraddiebstählen tendenziell sehr sicher. Trotzdem gibt es Ausnahmen.

Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) stuft fast ganz Bayern in die günstigste Diebstahlrisikozone ein. Was bedeutet das? Eine niedrige Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls, also auch niedrigere Versicherungskosten.

Risiko-Städte: Regensburg und Weiden – Amberg als sicherer eingestuft

Doch es gibt Ausnahmen: In den Städten Regensburg und Weiden schätzen die Versicherer das Risiko höher ein. Beide Städte landen in der teureren Tarifstufe 2. Das überrascht kaum, denn Fahrraddiebstähle sind typisch für größere Städte. Dennoch sind viele andere Städte in Bayern – wie Straubing und Amberg – trotz ähnlicher Bevölkerungsdichte sicherer eingestuft.

Robustes Schloss ist wichtig

Ein Blick auf die Zahlen zeigt aber auch: Seit dem Jahr 2019 verzeichnet Weiden im Schnitt 110 gestohlene Fahrräder pro Jahr, während Amberg nur 88 Fälle meldet – trotzdem gleichen sich die Einstufungen nicht an. Im Vergleich liegt Regensburg sogar bei über 635 Diebstählen pro 100.000 Einwohner.
Wer sein Rad liebt, sollte es trotzdem gut sichern, denn trotz sinkender Diebstahlzahlen bleibt die Aufklärungsquote gering. Ein robustes Schloss oder eine Versicherung können daher Gold wert sein!

 
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