Bundespolizei Waidhaus vollstreckt sieben Haftbefehle an einem Wochenende | Weiden24

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24.02.2025
Gleich sieben gesuchte Straftäter nahm die Bundespolizei Waidhaus am Wochenende fest. (Bild: Bundespolizei)
Gleich sieben gesuchte Straftäter nahm die Bundespolizei Waidhaus am Wochenende fest. (Bild: Bundespolizei)
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Gleich sieben gesuchte Straftäter nahm die Bundespolizei Waidhaus am Wochenende fest. (Bild: Bundespolizei)

Bundespolizei Waidhaus vollstreckt sieben Haftbefehle an einem Wochenende

Die Bundespolizei Waidhaus vermeldet Vollzugserfolg: Sieben Haftbefehle konnten am letzten Wochenende vollstreckt werden. Darunter einige Personen, die Geldstrafen nicht beglichen hatten und daher nun inhaftiert wurden.

Insgesamt sieben Haftbefehle konnte die Bundespolizei Waidhaus am Wochenende laut einer Pressemitteilung vollstrecken. Angefangen mit einem 43-jährigen Georgier am Freitag, der mit gleich zwei Haftbefehlen und fünf Fahndungsnotierungen zur Aufenthaltsermittlung gesucht wurde. Das Amtsgericht Neubrandenburg hatte ihn 2022 wegen gemeinschaftlichen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 750 Euro verurteilt, die er nicht bezahlt hat. Auch das Amtsgericht Leipzig und andere Justizbehörden suchten ihn wegen unerlaubter Einreise nach Deutschland.

Bei seiner Festnahme fanden die Bundespolizisten bei ihm drei gefälschte 100-Euro-Scheine und einen gefälschten Führerschein. Die Bundespolizisten lieferten ihn nach eigenen Angaben in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Geldfälschung, Verschaffens falscher amtlicher Ausweise und versuchter unerlaubter Einreise ein.

Wenige Stunden später nahmen Bundespolizisten laut Bericht einen gesuchten Dieb fest. Der 27-Jährige hatte nach einer Verurteilung durch das Amtsgericht Berlin (Tiergarten) 2021 eine Justizrechnung in Höhe von 1 800 Euro offen. Da er seine Schulden nicht begleichen konnte, lieferten ihn die Beamten in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein. Dort muss er eine Ersatzfreiheitsstrafe von vier Monaten verbüßen.
Am Samstagnachmittag kontrollierten die Beamten einen 21-Jährigen, der eine Gerichtsrechnung in Höhe von 450 Euro offen hatte. Er wurde vom Amtsgericht Kassel 2024 wegen Unterschlagung verurteilt. Er beglich seine offene Justizschuld bei der Bundespolizei Waidhaus und konnte seine Reise fortsetzen.

Am Sonntag ging es für die Fahnder der Bundespolizei weiter. In den frühen Morgenstunden gingen ihnen zwei mit Haftbefehl gesuchte Tschechen ins Netz. Wegen besonders schweren Diebstahls hatte das Amtsgericht Dresden die 43-Jährige und ihren 47-jährigen Begleiter im Dezember 2018 zu Freiheitsstrafen verurteilt. Da die 43-Jährige während ihrer zweijährigen Haftstrafe abgeschoben wurde, hatte sie noch acht Monate zu verbüßen. Da sie erneut nach Deutschland eingereist ist, muss sie die zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe antreten. Die Beamten lieferten sie in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg ein. Ähnlich erging es ihrem Lebensgefährten, der nun eine fünfmonatige Restfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt verbüßen muss.

In der Nacht zum Montag kontrollierten die Beamten einen 54-Jährigen auf der A6. Dabei stellten die Beamten nach eigenen Angaben einen Haftbefehl gegen ihn fest. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hatte ihn zur Fahndung ausgeschrieben, weil er eine Justizforderung wegen eines Waffendelikts nicht beglichen hatte. Nachdem er die Geldstrafe in Höhe von 1 800 Euro bei der Bundespolizei bezahlte, konnte er weiterreisen.

Wegen Computerbetrugs suchte die Staatsanwaltschaft Ravensburg nach einer 42-Jährigen, die am frühen Montagmorgen von der Bundespolizei gefunden wurde. Das Amtsgericht Biberach ordnete gegen die Frau die Einziehung von Bargeld in Höhe von bis zu 20 000 Euro an. Da sie kein Bargeld bei sich hatte, ging die Justizkasse in diesem Fall leer aus. Auch sie konnte ihre Reise fortsetzen.

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