Bei Kontrollen in Waidhaus und Waldsassen hat die Bundespolizei zahlreiche Waffen und Pyrotechnik sichergestellt. Mehrere Personen wurden angezeigt.
Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Wochenende bei Grenzkontrollen auf der A 6 und im Bereich Waldsassen zahlreiche verbotene Gegenstände sichergestellt. Darunter befanden sich laut den Beamten Elektroimpulsgeräte, Reizstoffsprühgeräte, Schlagringe, Messer und Pyrotechnik. Die Beamten leiteten mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz ein.
Am Samstag kontrollierten die Beamten in Waldsassen einen serbischen Staatsbürger, der mit seinem Auto aus Tschechien eingereist war. Im Kofferraum fanden sie vier Elektroimpulsgeräte und im Handschuhfach verbotene Pyrotechnik der Kategorie F4. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt, und der Mann durfte seine Reise fortsetzen.
Bei weiteren Kontrollen entdeckten die Beamten bei einem 16-jährigen Deutschen zwei Schlagringe, die unter der Fußmatte seines Autos versteckt waren. Die Erziehungsberechtigten wurden informiert, und ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.
Ein 26-jähriger Deutscher hatte ein als Lippenstift getarntes Elektroimpulsgerät in der Unterhose versteckt. Auch er wurde angezeigt. Ein 21-jähriger Rumäne hatte ein Springmesser im Auto versteckt.
In Waidhaus fanden die Beamten bei Kontrollen auf der A 6 ein weiteres Elektroimpulsgerät, ein Reizstoffsprühgerät, ein Springmesser und einen Schlagring. Alle Gegenstände wurden sichergestellt und Ermittlungsverfahren eingeleitet.