Bei Grenzkontrollen bei Waidhaus und Waldsassen haben Beamte der Bundespolizei am Wochenende verbotene Waffen sichergestellt. Vier Personen wurden angezeigt.
Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus stellten am 3. und 4. Oktober bei Grenzkontrollen an verschiedenen Stellen insgesamt vier Verstöße gegen das Waffengesetz fest. Laut Bericht wurde am Samstag zunächst ein 44-jähriger Serbe kontrolliert, der als Insasse in einem Pkw über den Grenzübergang Waidhaus-Landstraße aus Tschechien einreiste. Auf Nachfrage habe er zunächst angegeben, nichts Verbotenes dabei zu haben. „Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten jedoch in der Ablage der Seitentür ein verbotenes Pfefferspray. Der Serbe hätte jederzeit darauf zugreifen können“, schreibt die Bundespolizei.
Nur kurze Zeit später kontrollierten Beamte nahe Waidhaus einen 40-jährigen Rumänen, der mit seinem Pkw mit rumänischer Zulassung über die Autobahn A 6 nach Deutschland eingereist war. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs fanden die Beamten den Angaben zufolge ein Butterflymesser zwischen dem Fahrersitz und der Mittelkonsole.
Bei einer weiteren Kontrolle am Samstag trafen Beamte des Bundespolizeireviers Bärnau auf einen 19-jährigen Deutschen. Er war laut Bericht als Mitfahrer in einem Pkw über die B 299 bei Waldsassen nach Deutschland eingereist. Bei der Durchsuchung seines Reisegepäcks fanden die Beamten in einer Reisetasche im Kofferraum einen Schlagring.
Einen Verstoß gegen das Waffengesetz stellten Einsatzkräfte auch am Sonntag fest. Nach der Einreise aus Tschechien über die Autobahn A 6 bei Waidhaus kontrollierten sie einen 37-jährigen Slowaken. In der Mittelkonsole seines Pkws mit slowakischer Zulassung fanden die Beamten laut Bericht einen Schlagring.
Die Bundespolizei leitete in allen vier Fällen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz ein und stellte die jeweiligen Gegenstände sicher. Alle Personen konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen weiterreisen.