Bundespolizei sichert Waffen und Pyrotechnik bei Grenzkontrollen | Weiden24

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Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Wochenende bei Kontrollen auf der A6 und in Waldsassen zahlreiche Waffen und verbotene Pyrotechnik sichergestellt. (Symbolbild: Bundespolizei)
Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Wochenende bei Kontrollen auf der A6 und in Waldsassen zahlreiche Waffen und verbotene Pyrotechnik sichergestellt. (Symbolbild: Bundespolizei)
Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Wochenende bei Kontrollen auf der A6 und in Waldsassen zahlreiche Waffen und verbotene Pyrotechnik sichergestellt. (Symbolbild: Bundespolizei)
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Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Wochenende bei Kontrollen auf der A6 und in Waldsassen zahlreiche Waffen und verbotene Pyrotechnik sichergestellt. (Symbolbild: Bundespolizei)

Bundespolizei sichert Waffen und Pyrotechnik bei Grenzkontrollen

Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Wochenende bei Kontrollen auf der A6 und in Waldsassen zahlreiche Waffen und verbotene Pyrotechnik sichergestellt. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Wochenende bei Grenzkontrollen auf der A6 und im Bereich Waldsassen zahlreiche verbotene Gegenstände sichergestellt. Darunter befanden sich eine Softairpistole, mehrere Elektroimpulsgeräte, verbotene Messer, Pfeffersprays, Schlagstöcke sowie größere Mengen illegaler Feuerwerkskörper. In allen Fällen leiteten die Beamten Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz ein.

Am Sonntag kontrollierten die Beamten eine 38-jährige Rumänin auf der A 6 bei Waidhaus. Auf Nachfrage gab sie an, eine Pistole bei sich zu tragen. Die Frau übergab den Beamten eine in Tschechien erworbene Softairpistole aus dem Kofferraum. Da die Waffe nicht die vorgeschriebene Kennzeichnung („F im Fünfeck“) aufwies, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Ebenfalls am Sonntag entdeckten die Beamten bei der Kontrolle eines 63-jährigen Deutschen gleich mehrere verbotene Gegenstände. Obwohl der Mann das Mitführen zunächst verneinte, fanden die Einsatzkräfte bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs unter anderem drei nicht zugelassene Elektroimpulsgeräte, einen Totschläger, ein Faustmesser sowie drei Teleskopschlagstöcke. Die Bundespolizei beschlagnahmte sämtliche Gegenstände und leitete ein Strafverfahren ein.

In fünf weiteren Fällen stellten die Beamten drei Springmesser und zwei Pfeffersprays sicher. Auch hier leiteten sie entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

Bereits am Samstag kontrollierten Bundespolizisten im Raum Waldsassen ein Fahrzeug mit einer 48-jährigen Fahrerin und drei Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren, das aus Tschechien eingereist war. Als die Beamten das Fahrzeug durchsuchen wollten, holten die Jugendlichen insgesamt zehn Kilogramm Pyrotechnik und ein Springmesser hervor. Die 48-jährige Fahrerin, die Mutter eines der Jugendlichen ist, gab an, von der verbotenen Fracht nichts gewusst zu haben. Die Bundespolizei stellte sämtliche pyrotechnischen Gegenstände sowie das Messer sicher. Gegen die Beteiligten leitete sie Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz ein. Die Erziehungsberechtigten wurden verständigt.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Erwerb und die Einfuhr verbotener Waffen und nicht zugelassener Pyrotechnik strafbar sind und konsequent verfolgt werden.

 
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