In Regensburg wurde eine Weltkriegsbombe entdeckt. Die Entschärfung erfordert eine Evakuierung am Donnerstag, 14. Mai, ab 9 Uhr. Ein Notquartier steht bereit.
In der Sittenauerstraße in Schwabelweis, einem Ortsteil von Regensburg, wurde am Mittwochnachmittag eine amerikanische 250-Pfund-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Entschärfung war für Donnerstag, 14. Mai 2026, geplant. Das teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, wird eine Evakuierung in einem Radius von 250 Metern um den Fundort durchgeführt, wie die Stadt Regensburg mitteilt. Die betroffenen Straßen und Hausnummern sind in einer Liste aufgeführt, die den Anwohnern zur Verfügung gestellt wird.
Insgesamt müssen 430 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen. Nach Angaben der Stadt begann die Evakuierung pünktlich um 9 Uhr. Rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind im Einsatz. Gegen Mittag soll der rund 100 Kilogramm schwere Blindgänger aus US-amerikanischem Bestand entschärft werden, wie ein Polizeisprecher sagte. Für die Bevölkerung bestehe demnach keine Gefahr. Die Polizei hatte den Fundort die Nacht über bewacht.
Für Personen, die keine Unterkunft finden, stellt die Stadt ein Notquartier in der Donau-Arena bereit. Das Stadtwerk. Mobilität organisiert Busse, die ab 9 Uhr die Bushaltestelle Fleischmannstraße anfahren, um die Anwohner zur Notunterkunft zu bringen.
Ein Bürgertelefon ist seit 8 Uhr eingerichtet. Unter den Telefonnummern 507-2794 oder 507-2795 können sich Bürger melden, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen benötigen. Die Stadt empfiehlt, die Wohnungen so zu verlassen, als ob man zum Einkaufen oder zur Arbeit geht.
Folgende Straßen müssen teilweise evakuiert werden. Die genauen Hausnummern stellt die Stadt Regensburg auf ihrer Website zur Verfügung.
Quelle: Stadt Regensburg